Fußball

Klage gegen die Regionalliga

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(goe). Nach Prüfung der Sachlage nach dem verweigerten Aufstieg durch die Regionalliga Südwest GbR, strebt Fußball-Hessenligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz eine Entscheidung vor Gericht an.

»Ich gehe davon aus, dass auch die anderen betroffenen Vereine aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Weg über die Gerichte gehen werden. Da die rechtliche Ausgangslage bei jedem Verein aufgrund von unterschiedlicher Verbandszugehörigkeit und Tabellensituation variiert, denke ich, werden die Vereine unabhängig voneinander vorgehen, jedoch in der Sache vereint. Der Zuspruch, den wir in den vergangenen Tagen bekommen haben, unter anderem auch von anderen betroffenen Oberligisten aus ganz Deutschland, bestärkt uns darin, dass man kämpfen muss. Wir sind es unseren Spielern, Helfern, Fans und Sponsoren schuldig, alles zu tun, und wer weiß, es heißt ja ›vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand‹«, erklärte SGB-Manager Sebastian Möller, der anfügt: »Sollten wir in der nächsten Spielzeit wieder in der Hessenliga an den Start gehen, werden wir es eben erneut versuchen aufzusteigen, das wirft uns nicht um. Wir haben eine starke Mannschaft und der Wille im Team und im Verein ist ungebrochen.«

Die Spielgemeinschaft aus Fulda und Lehnerz hatte zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs mit 33 Punkten aus zwölf Spielen Rang eins belegt, die Wetterauer Vertreter Türk Gücü Friedberg (11 Spiele/22 Punkte) und FV Bad Vilbel (12 Spiele/13 Punkte) hatten auf den Rängen fünf und 13 gelegen.

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