Kiels Hendrik Pekeler setzt sich durch. FOTO: DPA
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Kiels Hendrik Pekeler setzt sich durch. FOTO: DPA

Kiel triumphiert

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(sid). Mit großer Leidenschaft zum größten Titel: Der THW Kiel ist zum vierten Mal auf den europäischen Handball-Thron gestürmt. Angeführt vom überragenden Keeper Niklas Landin kämpfte der deutsche Rekordmeister in einem überraschend deutlichen Champions-League-Finale in Köln den Top-Favoriten FC Barcelona 33:28 (19:16) nieder und triumphierte damit zum ersten Mal seit acht Jahren in der Königsklasse.

Der Schwede Niclas Ekberg war beim verspätet ausgetragenen Finalturnier der Saison 2019/20 mit acht Treffern der beste Werfer für die Mannschaft von Filip Jicha.

Im 300. Champions-League-Spiel der THW-Vereinsgeschichte erwischten die Kieler einen guten Start, zu Beginn entschärfte Welthandballer Landin im Kieler Tor gleich einen Siebenmeter.

Und auch offensiv resultierte aus Kieler Spielzügen anfangs praktisch immer ein Tor. Barca hatte gegen den gewohnt starken Kieler Innenblock mit den Nationalspielern Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler sowie gegen Keeper Landin seine Schwierigkeiten.

Den Drei-Tore-Vorsprung zur Pause baute der THW nach dem Wechsel sogar zwischenzeitlich auf fünf Treffer aus. Barcas Offensivreihen hatten weiter große Probleme, vorne präsentierte sich der leidenschaftlich kämpfende THW sehr effektiv.

Platz drei erreichte Paris St. Germain nach dem 31:26 (14:11) gegen das ungarische Topteam Veszprem HC.

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