Handball-Bundesliga

Kiel Meister nach Herzschlagfinale

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(dpa). Die euphorisierten Handballer des THW Kiel schwenkten im Konfettiregen von Mannheim überglücklich die Meisterschale, dann ging es mit dem Flieger zur großen Titel-Party nach Hause. Mit einem 25:25 (13:12) bei den Rhein-Neckar Löwen sicherte sich der Rekordmeister am Sonntag den 22. Titel in der Handball-Bundesliga und krönte damit die Mammut-Saison.

»Ich bin völlig aufgedreht und sehr stolz auf die Jungs«, sagte Trainer Filip Jicha nach dem Happy End im dramatischen Saisonfinale. »Wir haben den Titel so was von verdient. Jetzt haben wir den vierten Stern für den Verein geholt. Das ist bewundernswert.«

Bei Punktgleichheit mit dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt gab der gewonnene Direktvergleich nach 38 Spieltagen den Ausschlag zugunsten der Kieler. Dem Vizemeister half der klare 38:26 (24:12)-Erfolg zum Abschluss gegen HBW Balingen-Weilstetten nicht mehr. »Wir stehen nach einer tollen Saison mit leeren Händen da. Das tut weh«, sagte SG-Spielmacher Jim Gottfridsson.

Nach dem Saison-Abbruch im Vorjahr wegen der Corona-Pandemie und der Titelvergabe am grünen Tisch fiel die Entscheidung dieses Mal auf dem Parkett in einem Herzschlagfinale. Erst als der letzte Wurf von Löwen-Regisseur Andy Schmid in der Schlusssekunde das Tor verfehlte, stand der THW-Triumph fest. »Das ist Wahnsinn. Dafür haben wir elf Monate lang gekämpft«, frohlockte Norwegens Superstar Sander Sagosen.

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