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Kerdi/Erletz harmonieren

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Von: Marieke Naß

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(mna) Licht und Schatten gab es für die heimischen Vertreter in der Handball-Oberliga Mitte der weiblichen Jugend C. Während die HSG Mörlen beim Schlusslicht TG Kastel einen souveränen 31:25 (17:13)-Sieg einfuhr, unterlag die HSG K/P/G Butzbach bei der HSG Wettenberg mit 18:22 (11:9).

TG Kastel – HSG Mörlen 25:31 (13:17): Nachdem bis zum geplanten Anpfiff der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen war, einigte man sich als Ersatz auf eine Vertreterin aus Kastel und die Partie konnte angepfiffen werden. Die HSG drückte dem Spiel von Anfang an ihren Stempel auf. Trotzdem ließ sich Kastel lange Zeit nicht so recht abschütteln, sodass es gegen Ende der ersten Hälfte nur 11:10 zugunsten der Gäste stand. Hiernach legten die Mörlener Mädchen jedoch eine Schippe drauf und zogen bis zur Pause auf 17:13 davon. Die zweite Halbzeit war dann eine klare Angelegenheit für die Mannschaft von Ann-Kathrin Kieninger und Katharina Dietz. Auf weniger als drei Tore ließ man die Gastgeberinnen nicht mehr herankommen und fuhr schließlich einen ungefährdeten 31:25-Auswärtssieg ein. Beide Trainerinnen zeigten sich nach der Partie vollends zufrieden. »Das war eine vollkommen geschlossene Mannschaftsleistung heute. Die Tore sind schön verteilt und auch die Abwehr mit Torfrau Sarah hat super gestanden. Die Einstellung hat gestimmt, so kann es gerne weitergehen!«, war sich das Mörlener Trainerduo einig. Gut geklappt habe auch das Zusammenspiel zwischen Nessima Kerdi im Rückraum und Emelie Erletz am Kreis, die per neu eingeführtem Doppelspielrecht neben ihrem Heimatverein TSV Griedel nun auch für die HSG Mörlen in der Oberliga auflaufen darf. HSG Mörlen: Lengemann; Wulf (4), Buchwald (6), Firinci, Erletz (4), Kerdi (10/3), Schoppe (6), Ercan (1), Möbs, Strube. HSG Wettenberg – HSG K/P/G Butzbach 22:18 (9:11): Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Es legte stets eine Mannschaft vor und die andere zog nach, sodass viel Spannung geboten war. Zur Halbzeit hatte die von Thomas Ceh gecoachten Butzbacherinnen die Nase hauchdünn vorne und gingen mit einer 11:9-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel waren es dann aber die Gastgeberinnen, die das Spiel bestimmten. Während die Ceh-Sieben sich zahlreiche technische Fehler leistete, drehte die Heim-HSG die Partie und ging ihrerseits kurz vor Schluss mit 19:17 in Führung, die bis zum Schlusspfiff auf 22:18 ausgebaut werden konnte. Die Niederlage hätte durchaus noch höher ausfallen können, doch Butzbach hatte mit Tabea Mohr einen sicheren Rückhalt im Tor. Die Gäste verloren am Ende auch wegen der nachlassenden Kräfte. »Wir haben eine lange Verletztenliste, weshalb wir unsere Auszeiten eher so legen müssen, dass alle Spielerinnen schnaufen können, anstatt die grüne Karte spielbedingt zu legen. Wir spielen aber auch zurzeit keinen guten Handball, Wettenberg hat das in der zweiten Hälfte cleverer gemacht als wir«, analysierte Ceh. Der Übungsleiter merkte aber auch an, dass man im Vorfeld nur einmal habe trainieren können und in dieser Einheit hätten sechs Spielerinnen gefehlt. Das habe die Vorbereitung auf die Partie unmöglich gemacht. HSG K/P/G Butzbach: Mohr, Fuchs; Klarner (5/2), Hartmann (4), Dannwolf, Ceh, Ivenz (1), Eiskirch (5), Bucioglu (2), Spieß (1).

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