Keine Wiedergutmachung

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Nichts war es mit Wiedergutmachung für die Volleyballer der SG Rodheim. Das Regionalliga-Team aus der Wetterau unterlag im letzten Heimspiel der Hinrunde dem Tabellennachbarn aus Feldkirchen mit 1:3. Nach der Niederlage in Lahnstein in der Vorwoche hatte Trainer Johannes Voeske einen Sieg gefordert, um mit seinem Team den Anschluss an die Tabellenspitze der vierten deutschen Spielklasse zu halten. Dies sollte jedoch nicht gelingen.

Nichts war es mit Wiedergutmachung für die Volleyballer der SG Rodheim. Das Regionalliga-Team aus der Wetterau unterlag im letzten Heimspiel der Hinrunde dem Tabellennachbarn aus Feldkirchen mit 1:3. Nach der Niederlage in Lahnstein in der Vorwoche hatte Trainer Johannes Voeske einen Sieg gefordert, um mit seinem Team den Anschluss an die Tabellenspitze der vierten deutschen Spielklasse zu halten. Dies sollte jedoch nicht gelingen.

Der erste Satz erinnerte an die vergangene Woche: Bis zum 11:10 aus Rodheimer Sicht gelang es keinem Team, sich vorentscheidend abzusetzen. Eine Aufschlagserie von Feldkirchen zum 17:11 besiegelte in der Folge allerdings schnell den ersten Durchgang, der dann auch deutlich mit 14:25 an die Gäste ging. Während die Piraten oft mehrere Anläufe brauchten, um ihre Angriffe in Punkte zu verwandeln, konnte Feldkirchen durch schnelles Passspiel den Ball oft im ersten Anlauf im Feld der SGR versenken. Obwohl Rodheim im zweiten Durchgang durch eine stabile Annahme von Breitenfelder, Liebster und Stodtmeister dagegen hielt und selbst den Aufschlagsdruck auf Feldkirchen erhöhte, gelang es den Piraten nicht, den zweiten Satz für sich zu verbuchen. Auch dieser Durchgang ging mit 25:22 an Feldkirchen.

Chance aufs Tie-Break vertan

Im dritten Satz konnten die Piraten dann aber endlich die notwendige Durchschlagskraft aufs Feld bringen. Wacker versenkte einige Bälle mit brachialer Gewalt im gegnerischen Feld. Die Mittelblocker Schuld und König, die nahezu das ganze Spiel über gegen einen Doppelblock spielen mussten, konnten durch geschickte Lobs gegen tief verteidigende Feldkirchener weitere Punkte erzielen. Am Ende stand ein verdientes 25:21 – ein Lebenszeichen der SGR.

Die Hoffnung auf einen Tiebreak mussten am Ende des vierten Satz allerdings rasch wieder begraben werden. Trotz einer soliden Führung über 9:6 und 15:9 gelang es Feldkirchen, bereits beim 16:16 wieder auszugleichen. Bei 18:17 kippte durch einen verfrühten Pfiff des Schiedsrichters zuungunsten der Rodheimer sowie einen anschließenden Netzroller des Aufschlagspielers der Gäste das bis dahin entschlossene Rodheimer Selbstvertrauen – und damit auch der Spielstand. Feldkirchen gewann über ein 23:18 durch schnelles Zuspiel und eine bessere Abwehrleistung schließlich auch den vierten Durchgang verdient mit 25:20 und feierte damit am Ende einen gerechten 3:1-Sieg in der Wetterau.

Während die Gäste damit auf Rang zwei der Tabelle vorrückten und nun punktgleich mit Ligaprimus Langen sind, rangieren die Rodheimer in einer Gruppe von vier Teams mit jeweils 15 Zählern auf dem Konto auf dem vierten Rang des Regionalligaklassements.

SG Rodheim: Breitenfelder, König, Liebster, Sachs, Schuld, Stodtmeister, Wacker, Zander und Voesk.

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