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Keine Schützenhilfe für TGF

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Von: Sascha Kungl

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Einen versöhnlichen Rundenabschluss hat der Landesliga-Absteiger aus Friedberg am letzten Spieltag gegen die HSG Lumdatal geboten. Gegen das Tabellenschlusslicht feierten die Kreisstädter vor 180 Zuschauern in der Sporthalle am Seebach einen 34:24 (15:15)-Heimerfolg, müssen genau wie der Gegner aber dennoch den bitteren Gang in die Bezirksoberliga antreten.

Einen versöhnlichen Rundenabschluss hat der Landesliga-Absteiger aus Friedberg am letzten Spieltag gegen die HSG Lumdatal geboten. Gegen das Tabellenschlusslicht feierten die Kreisstädter vor 180 Zuschauern in der Sporthalle am Seebach einen 34:24 (15:15)-Heimerfolg, müssen genau wie der Gegner aber dennoch den bitteren Gang in die Bezirksoberliga antreten.

Voraussetzungen für einen Landesliga-Verbleib der Kreisstädter wären eine Niederlage des TSV Vellmar gegen die HSG Kahl/Kleinostheim und ein gleichzeitiger Punktgewinn des TuS Dotzheim gegen die ESG Gensungen/Felsberg in der Oberliga gewesen – beides trat nicht ein. »Natürlich haben wir auf positive Resultate aus der Oberliga gehofft. In erster Linie wollten wir aber auf uns schauen und den Zuschauern einen ordentlichen Saisonabschluss bieten. Das ist uns gelungen. Wir gehen mit einem positiven Erlebnis aus der Saison heraus«, konstatierte TGF-Coach Sven Daxer nach der Partie.

Die Kreisstädter waren holrpig gstartet. »Zu Beginn haben wir nicht gut in der Rückwärtsbewegung agiert und dem Gegner dadurch leichte Tore gestattet«, musste der Friedberger Übungsleiter einräumen, dessen Mannschaft beim 3:6 nach elf Minuten mit drei Treffern zurücklag. »Mitte der ersten Halbzeit wurde unser Spiel dann deutlich besser.« Gestützt auf eine starke Torhüterleistung von Jonas Biaesch, der ab der 18. Minute zwischen den Friedberger Pfosten stand, gelang den Hausherren in der 21. Minute der 10:10-Ausgleichstreffer. Mit einem Unentschieden ging es in der Folge auch in die Pause (15:15).

»Nach der Halbzeit haben wir uns zunächst erneut schwer getan, ehe uns eine deutlich engagiertere Deckungsleistung und ein guter Auftritt von Philipp Weide, der zuvor bereits entscheidend zum Aufstieg der zweiten Mannschaft beigetragen hatte und auch für uns wichtige Treffer beisteuerte, den Sieg ebneten.« Mit einem Acht-Tore-Lauf zum 30:21 hatten die Kreisstädter die Entscheidung herbeigeführt.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Zinnel (5), Weide (2), Ploner (3), Jonscher, Schmidt, Petrosanec (11), Kinski (1), Avemann (7/5), Koffler (5), Pozgaj.

HSG Lumdatal: Krieg, Mayer; Kuhnhenne (3), Stein (3), Kühn (6), Schmidt, Herzberger (1), Marondel (2), Heß (1), Schlapp (3/3), Kern, Ziegler (4), Fey (1).

Steno: Schiedsrichter: Beldermann/Kuger (Urberach). – Zeitstrafen: 4:12 Minuten. – Rote Karte: Ziegler (48./3x2 Min.). – Siebenmeter: 6/5:5/3. – Zuschauer: 180.

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