Keine Pause für HSG Wetzlar

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Schlag auf Schlag geht es für die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga weiter. Am Samstag ist um 18.30 Uhr Meister THW Kiel zu Gast in der Rittal-Arena. Die Heimspielstätte der HSG ist erneut ausverkauft. Das heißt in diesen Zeiten 800 verkaufte Tickets - um den Hygienemaßnahmen des Kreises gerecht zu werden.

Die Verantwortlichen der HSG haben rund um das erste Heimspiel gegen Flensburg viel positive Resonanz bekommen. Nicht nur die Zuschauer haben sich laut Geschäftsführer Björn Seipp in der Halle sehr sicher gefühlt, auch von behördlicher Seite gab es Lob. "Man kann noch ein paar Sachen besser machen", war Seipp selbstkritisch. Von der Stimmung in der Halle war er überrascht: "Irgendwie hatte man den Eindruck, jeder Einzelne hat noch mal eine Schippe draufgelegt. So nach dem Motto: Wenn wir jetzt schon so wenige sind, dann müssen wir Gas geben." Nun hofft er auf Wiederholung

"Wir sind alle erleichtert, müssen aber jetzt sehen, wie es mit unserer Kraft aussieht", sagte HSG-Trainer Kai Wandschneider nach dem Sieg gegen Minden vom Mittwoch. Drei Spiele in sieben Tagen gehen an die Substanz.

Erst siebenmal konnten die Grün-Weißen den THW Kiel überhaupt schlagen. Das letzte Mal am 22. Dezember 2019, als die HSG in Kiel einen fast schon historischen 27:20-Erfolg landete. "Die Kieler werden natürlich diese Niederlage im Kopf haben und wollen das wiedergutmachen. Das wird ein interessantes Spiel", freut sich Wandschneider - und verrät: "Wir sind heiß auf Kiel."

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