Frederick Griesbach ist nicht mehr Trainer des Handball-Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg. FOTOS: RAS
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Frederick Griesbach ist nicht mehr Trainer des Handball-Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg. FOTOS: RAS

Keine Entwicklung mehr

(jsa). Der Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg hat am Montagnachmittag die Trennung von seinem Trainer Frederick Griesbach bekannt gegeben. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Die Verantwortlichen des TVH reagierten mit der Trennung auf die sportliche Entwicklung des Zweitligisten. Nach neun Partien rangieren die Mittelhessen mit drei Pluspunkten auf dem 17. und damit ersten Abstiegsplatz. Wegen der unterschiedlichen Anzahl an absolvierten Partien könnte der mittelhessische Zweitligist sogar noch auf den letzten Tabellenplatz rutschen.

Den bisher einzigen Saisonsieg holte der TVH am 31. Oktober beim ThSV Eisenach - dort saß allerdings Co-Trainer Johannes Wohlrab auf der Bank. Lediglich gegen Elbflorenz gelang dem 31-jährigen Griesbach mit seinem Team ein Punktgewinn. Alle anderen Partien gingen verloren, wenngleich darunter vier Anwärter für den Aufstieg waren und die junge TVH-Truppe sich oftmals achtbar schlug.

Wohlrab wird auch in der kommenden Partie gegen den EHV Aue die Geschicke lenken. "Aus unserer Sicht hat bis zum Eisenach-Spiel eine Entwicklung stattgefunden. Danach lief es aber nicht mehr nach unseren Vorstellungen", äußert sich Geschäftsführer Fabian Friedrich zu den Entlassungsgründen. Griesbach, der seit 2018 das Amt des Cheftrainers in Hüttenberg innehatte und dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre, war zu keiner Stellungnahme bereit.

In der Analyse der Situation, die von der sportlichen Leitung um Florian Laudt und Andreas Scholz geführt wurde, rettete auch die angespannte Personalsituation Griesbach nicht den Job. Friedrich: "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und wollen es nicht dazu kommen lassen, dass diese Wand durchbricht." Dass die Entscheidung keine kurzfristige war, betont Scholz deutlich: "Uns ist die Entscheidung sehr schwergefallen, aber wir haben unser klares Ziel Klassenerhalt gefährdet gesehen."

Besonders anfällig präsentierte sich die Abwehr: Hüttenberg stellt aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Doch mit dem Blick nach vorne verbindet Scholz klare Ziele. "Wir wollen uns als Mannschaft im Kollektiv wie auch individuell stetig weiterentwickeln. Der Klassenerhalt steht für uns an oberster Stelle."

Die Verantwortlichen ließen verlauten, dass "in den kommenden Tagen und Wochen intensive Gespräche über die Besetzung der Trainerposition" geführt werden.

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