Kein Zugriff – TV Petterweil patzt

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Schwarzer Samstag für den TV Petterweil! Der Tabellenführer der Landesliga Mitte verlor bei der abstiegsgefährdeten HSG Goldstein/Schwanheim mit 23:28 (14:15). Der Rückenwind aus dem in der Vorwoche errungenen Derbysieg gegen Friedberg erwies sich als nicht stark genug, um die Klippen der Auswärtshürde im Frankfurter Stadtteil zu umschiffen.

Schwarzer Samstag für den TV Petterweil! Der Tabellenführer der Landesliga Mitte verlor bei der abstiegsgefährdeten HSG Goldstein/Schwanheim mit 23:28 (14:15). Der Rückenwind aus dem in der Vorwoche errungenen Derbysieg gegen Friedberg erwies sich als nicht stark genug, um die Klippen der Auswärtshürde im Frankfurter Stadtteil zu umschiffen.

Petterweils Trainer Martin Peschke hatte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstärke anders vorgestellt. Seine Verärgerung nach dem Spiel resultierte nicht nur aus der Tatsache, die Partie verloren zu haben, sondern vielmehr daraus, dass seine Mannschaft sämtliche Warnungen vor einem nicht zu unterschätzenden Gegner außer Acht gelassen hatte. "Wir sind von Beginn an der Musik hinterher gelaufen und haben im Angriff- wie auch in der Abwehr keinen Zugriff aufs Spiel gefunden", bedauerte er.

Trotz aller Defizite lagen die Gäste nach einer Viertelstunde mit zwei Toren in Front. Florian Juli hatte für seine Farben mit zwei Toren in Folge aus einem 6:6 eine 8:6-Führung heraus geworfen. Die an diesem Abend vor Selbstbewusstsein strotzende HSG-Mannschaft beeindruckte dies wenig. Beim 8:8 hatte sie das Spiel wieder auf Null gestellt und erarbeitete sich danach bis zur Pause einen Ein-Tore-Vorsprung.

Zwar glich Petterweil das Spiel mit dem 17:17 (J.Koffler/34.) wieder aus, aber die Gastgeber hatten an diesem Abend eindeutig mehr im Tank als ihr Gegner. Als nach der erneuten 19:17-Führung der HSG in der 38. Minute seitens des TV Petterweil hintereinander zwei Siebenmeter vergeben wurden, gingen die Köpfe der Gelb-Schwarzen nach unten. Zwar hielt die Peschke-Sieben das Spiel bis zum 20:19 (45.) noch offen, aber ein darauf folgender 7:1-Lauf der Frankfurter Handballer führte zum 27:20 (56.) und entschied das Spiel endgültig.

Den Sieg der Spielgemeinschaft bezeichnete Peschke als hochverdient. "Bei uns hat heute die Einstellung nicht gestimmt. Kein Spieler hatte Normalform. Im Angriff haben wir uns zu oft in Einzelaktionen verzettelt, und in der Abwehr nicht als Verbund agiert und damit unsere Torhüter im Stich gelassen", analysierte er den desolaten Auftritt seine Mannschaft, der unter den Augen etlicher Beobachter des TV Breckenheim, dem neuen Meisterschaftsfavoriten, vonstattenging.

Aufgrund der anstehenden Faschingspause haben die Handballer aus dem Karbener Stadtteil jetzt zwei Wochen Zeit, sich auf das Breckenheimer Gastspiel in der Sporthalle am Sauerborn vorzubereiten. Dann können sie zeigen, dass die Niederlage in Goldstein nur ein Ausrutscher war und sie es besser können als jetzt gezeigt.

HSG Goldstein/Schwanheim: Christoph Stade, May; Seipp (6), Vrdoljak (3), Tran, Heiko Stade (6), Mijic, Storck (4), Kleiber (4/1), Lange (1), Schroth (1), Sherlock (3), Schwer.

TV Petterweil: Ahlborn, Bouali; Trouvain (1), Kusan, Witzel, Pfeiffer (1), Dänner (1/1), Jonas Koffler (7), Neuhalfen, Lange (6/3), Hitzel (1), Wassberg (1), Juli (5).

Steno: Schiedsrichter: Lippert/Lipp. - Siebenmeter: 3/1 – 6/4. - Strafzeiten: 4 Min. und isqualifikation (Storck/53.) – 4 Min. - Zuschauer: 120.

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