Kein Sieger im Topspiel

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(dpa). Über den Sprung an die Bundesliga-Tabellenspitze konnten sich die Rhein-Neckar Löwen nach dem verpassten Happy End im Handball-Krimi gegen die SG Flensburg-Handewitt nicht so recht freuen. "Wir haben einen Punkt verloren", konstatierte Löwen-Trainer Martin Schwalb nach dem spannenden 31:31 (19:11) am Sonntag in der fast leeren SAP Arena. Im Verfolgerduell mit dem Vizemeister gaben die Mannheimer am Sonntag einen Sieben-Tore-Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit noch aus der Hand.

Mit 19:3 Punkten zog das Team um Kapitän Uwe Gensheimer, der mit neun Toren bester Werfer war, dennoch am spielfreien THW Kiel (18:2) vorbei. Der Rekordmeister befindet sich wegen mehrerer Corona-Fälle in Quarantäne.

Flensburg bleibt mit 17:3 Zählern als Dritter ebenfalls im Titelrennen. "Die erste Halbzeit können wir vergessen, das war nichts. Da haben wir viele Bälle weggeworfen und die Löwen zu Toren eingeladen. Die zweite Halbzeit war dann überragend. Kompliment an die Mannschaft, mit welcher Moral sie zurückgekommen ist", fasste SG-Trainer Maik Machulla zusammen.

Auf Platz vier rangieren die Füchse Berlin. Deren Trainer Jaron Siewert zeigte sich am Samstagabend nach dem klaren 34:23-Erfolg in Ludwigshafen vollauf zufrieden. "Das war sehr konsequent von uns gespielt. Und über weite Strecken sehr dominant", sagte Siewert. Für die Füchse war es nach der Quarantäne Anfang November bereits der vierte Sieg in Serie in der Bundesliga.

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