Kehraus am Bruchweg

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(sno). Das Weihnachtsfest wird auch für die Fußballer des FC Gießen ein anderes sein: Am Tag vor Heiligabend (heute, 15 Uhr) geht’s für den heimischen Südwest-Regionalligisten zum FSV Mainz 05 II an den Bruchweg. Am 24. und 25. heißt es auskurieren, ehe am 2. Weihnachtstag die Vorbereitung auf die Saison-Fortsetzung ab 9. Januar beginnt.

Personell geht der FC in das letzte Pflichtspiel des Jahres zumindest etwas weniger gebeutelt als zunächst befürchtet: Aus dem Derby gegen Stadtallendorf hat sich letztlich "nur" ein langfristiger Ausfall ergeben. Milad Salem hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und dürfte auch für den Auftakt im neuen Jahr kein Thema sein. Außenverteidiger Niclas Mohr und Stürmer Aykut Öztürk dagegen müssen derzeit "von Tag zu Tag schauen", wie FC-Trainer Daniyel Cimen erklärt - zumindest ist eine Kadernominierung denkbar. Zentrumspieler Nikola Trkulja kehrt nach der Gelbsperre zurück ins Team.

143 Zuschauer verfolgten für fünf Euro das Derby des FC Gießen gegen Stadtallendorf am vergangenen Samstag via Livestream - nach Abzug der vom Verein übernommenen Kosten für die zusätzlich zu zählenden Dauerkarteninhaber und Sponsoren bleiben zwischen 300 und 400 Euro an Einnahmen übrig.

Die Reserve der Mainzer wird angeführt von drei erfahrenen Akteuren: Der 29-jährige Innenverteidiger Giuliano Modica spielte bereits für Dynamo Dresden, den 1. FC Kaiserslautern und den SV Wehen Wiesbaden. Der 33-jährige Mittelfeldspieler Stephan Fürstner lief unter anderem in der Saison 2017/18 für Zweitligist Union Berlin auf. Und der 30-jährige Stürmer Simon Brandstetter traf in der Vorsaison 13-mal für die Mainzer.

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