Inacio Albert Teixeira (TSG Ober-Wöllstadt) kommt gegen Leonardo Lanz (FV Bad Vilbel) einen Schritt zu spät. Die TSG trifft am Sonntag auf Neuling Rendel, während die Brunnenstädter in Nieder-Weisel zu Gast sind. FOTO: KESSLER
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Inacio Albert Teixeira (TSG Ober-Wöllstadt) kommt gegen Leonardo Lanz (FV Bad Vilbel) einen Schritt zu spät. Die TSG trifft am Sonntag auf Neuling Rendel, während die Brunnenstädter in Nieder-Weisel zu Gast sind. FOTO: KESSLER

Fußball-Kreisoberliga

Die Kaltschnäuzigkeit fehlt

  • vonSascha Kungl
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In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist der Tabellenführer aus Dorn-Assenheim an diesem Wochenende nur in der Zuschauerrolle.

Mit einem Erfolg im Verfolgerduell beim VfB Friedberg am Sonntag ab 15 Uhr könnte der Rangzweite aus Bruchenbrücken nach Punkten mit dem Ligaprimus gleichziehen. Auch die TSG Ober-Wöllstadt, die ab 17 Uhr den Aufsteiger aus Rendel empfängt, und der SV Nieder-Wöllstadt, für den drei Punkte gegen das sieglose Tabellenschlusslicht aus Massenheim am Sonntag ab 15.15 Uhr Pflicht sind, könnten mit ertragreichen Auftritten zum Spitzenreiter aufschließen.

Die "Roten" aus Nieder-Wöllstadt sind seit sechs Ligaspielen ungeschlagen und stellen mit 20 Toren die gefährlichste Offensive. Die Rollen sind vor dem Gastspiel beim Tabellenschlusslicht aus Massenheim also klar verteilt. "Wir wollen mit einem Sieg unsere ansteigende Formkurve bestätigen. Wenn wir an unsere Leistung anknüpfen können, sollten wir mit drei Punkten die Heimreise antreten", ist Nieder-Wöllstadts Trainer Torsten Zimmermann überzeugt, warnt seine Elf aber gleichzeitig: "Auch wenn der Gastgeber als Tabellenschlusslicht noch ohne Sieg dasteht, dürfen wir die Partie nicht leichtfertig angehen, sondern müssen von Beginn an hochkonzentriert sein." Gegen Massenheim muss Zimmermann am Sonntag auf drei Stammkräfte verzichten. "Der Kader ist in dieser Saison aber breit genug, um die Ausfälle zu kompensieren", ist der Gästecoach überzeugt.

Nach zweiwöchiger Verschnaufpause sind die Fußballer des SV Nieder-Weisel wieder im Einsatz. Am Sonntag ab 15.30 Uhr empfängt die Elf von Trainer Gökhan Kocatürk den FV Bad Vilbel II. Mit einem Heimsieg will der Tabellensiebte den Anschluss zu den Spitzenplätzen herstellen. "Die zweiwöchige Verschnaufpause hat uns gutgetan. Wir hatten viele verletzte und angeschlagene Spieler, die sich erholen und ihre Akkus wieder aufladen konnten. Ausgeruht wollen wir nun am Sonntag gegen Bad Vilbel unseren ersten Heimsieg der Saison einfahren und damit den Anschluss zu den Spitzenplätzen wiederherstellen", blickt Kocatürk auf die anstehende Heimpartie seiner Elf gegen den Tabellenneunten aus der Brunnenstadt, der aus den vergangenen vier Partien nur einen Punkt einfahren konnte. "Wir gehen stark davon aus, dass der Gegner mit personeller Unterstützung durch das Hessenliga-Team auflaufen wird, das bereits am Samstag spielt. Das ist für uns aber kein Problem, damit muss man rechnen, wenn man gegen eine zweite Mannschaft spielt." Nils Werner und Dominik Ruppel kehren gegen Bad Vilbel in den Kader der Hausherren zurück und werden beide von Beginn an spielen. Daneben sind auch Christopher Wanzke, Yannik Schäfer, Dominik Friede und Torben Roth wieder mit an Bord. Adrian Vogt (beruflich verhindert) und Jannik Hesse (Rückenverletzung) werden den Butzbacher Vorstädtern dagegen fehlen. "Wir haben die Pause dazu genutzt, um gewisse Abläufe im Spiel mit dem Ball zu optimieren und intensiv an unserem Torabschluss gearbeitet", verrät Kocatürk, dessen Team in den bisherigen sechs Saisonpartien erst sieben Treffer erzielt hat - nur Tabellenschlusslicht Massenheim ist mit sechs Treffern noch harmloser vor dem gegnerischen Tor.

Die Gäste aus der Brunnenstadt stecken aktuell in einem Formtief. "Aufgrund der vielen englischen Wochen laufen meine Jungs teilweise auf dem Zahnfleisch", verrät FV-Coach Markus Pioch. "Trotzdem werden wir alles geben, um uns für unseren hohen Aufwand endlich mit Punkten zu belohnen. Fast jedes unserer Spiele in der laufenden Saison haben wir klar dominiert. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor könnten wir deutlich mehr Punkte auf dem Konto haben", hadert Pioch derzeit mit der Abschlussschwäche seiner Elf.

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