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Der Deutsche Meister Kai Schäfer spielt in der 2. Badminton-Bundesliga für den SV Fun-Ball Dortelweil.

Badminton-DM in Mühlheim

Kai Schäfer vom SV Fun-Ball Dortelweil erstmals Deutscher Meister im Badminton-Einzel

  • VonRedaktion
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Großer Erfolg für Kai Schäfer: Die Nummer eins des SV Fun-Ball Dortelweil hat den ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich gewonnen.

Olympia-Teilnehmer Kai Schäfer vom Zweitligisten SV Fun-Ball Dortelweil hat bei den Deutschen Badminton-Einzelmeisterschaften 2021 in Mülheim an der Ruhr seinen ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich gewonnen.

Im Finale am Sonntag setzte sich der 28 Jahre alte Spezialist für Herreneinzel mit 5:21, 22:20, 21:16 gegen Fabian Roth (TV Refrath; Setzplatz 3/4) durch, der in der Vorschlussrunde den an Position eins notierten Titelverteidiger Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen) mit 21:19, 21:8 aus dem Turnier geworfen und damit dessen Hoffnung auf den vierten DM-Triumph in dieser Disziplin in Folge zunichte gemacht hatte.

Kai Schäfer vom SV Fun-Ball Dortelweil nach erstem Titel „müde, aber glücklich“

»Müde, aber glücklich«, meinte Kai Schäfer nach dem Endspiel auf die Frage, wie er sich nun fühle. Er fügte hinzu: »Der erste Satz war eine Katastrophe!«

Der an Position zwei gesetzte Perspektivkaderathlet des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) hatte seine Halbfinalpartie gegen Nachwuchsass Matthias Kicklitz (Blau-Weiss Wittorf; Setzplatz 5/8) mit 21:13, 21:19 für sich entschieden.

»Im Training habe ich gegen Fabi immer gewonnen. Schade, dass ich heute verloren habe. Aber es ist okay«, meinte Max Weißkirchen nach seiner Niederlage in der Runde der besten vier Herren. »Im nächsten Jahr hole ich mir den Titel zurück«, ergänzte er mit einem Schmunzeln.

Dritter Sieg in Folge für Yvonne Li im Damen-Einzel

Der 24-Jährige war bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in zwei Disziplinen am Start und hatte kurz vorher bereits im Mixed - an der Seite von Lara Käpplein (1. BC Beuel) - eine Halbfinalpartie bestritten. In drei Sätzen (11:21, 21:15, 13:21) unterlag das an Position 3/4 notierte Duo darin am Sonntagvormittag den späteren Titelträgern.

Im Damen-Einzel verbuchte die topgesetzte Titelverteidigerin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ihren dritten DM-Sieg nacheinander. Für ihren 21:17, 21:14-Erfolg im Endspiel über die erst 18 Jahre alte Thuc Phuong Nguyen (1. BC Wipperfeld; Setzplatz 3/4) musste die Olympia-Teilnehmerin von 2021 allerdings hart arbeiten.

Im Herren-Doppel verbuchte die an Nummer eins gesetzte Paarung Jones Jansen/Jan Colin Völker (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) ohne Satzverlust den Turniersieg. Im Finale behielt das Duo mit 21:13, 21:11 gegenüber Felix Hammes/Christopher Klauer (1. BC Beuel/TV Refrath; Setzplatz 3/4) die Oberhand.

Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Bischmisheim; Setzplatz 1) sicherten sich ohne Satzverlust den DM-Sieg im Damen-Doppel. Das Endspiel entschieden die Weltranglisten-31. mit 21:11, 21:13 gegen Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV NeuhausenNymphenburg/1. BC Saarbrücken Bischmisheim; Setzplatz 2) für sich.

Im Mixed ging der Turniersieg wie erwartet an Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Als Nummer eins der Setzliste entschieden sie das Endspiel gegen Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) mit 21:15, 21:14 für sich und durften damit ihren zweiten gemeinsamen Titelgewinn nach 2016 bejubeln.

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