Eishockey

Kaderplanung aus der Ferne

  • vonred Redaktion
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(hna). Nach der Verpflichtung von Marc Schmidpeter vom Ligakonkurrenten EV Landshut ist bei Eishockey-Zweitligist Kassel Huskies der Kader für die kommende Saison auf elf Spieler angewachsen.

Zum Vergleich: Die beiden anderen Anwärter auf den Aufstieg in die DEL, Lokalkonkurrent Frankfurt und die finanziell angeschlagenen Bietigheimer, haben ihre Kader mit mehr als 20 Spielern bereits nahezu komplett. Auch die Huskies seien in ihrer Kaderzusammenstellung schon weiter, erklärt Trainer Tim Kehler. "Aber nicht alle Verpflichtungen haben wir schon veröffentlicht." Ziel sei es, bis zum Beginn des Trainingslagers die deutschen Spieler unter Vertrag zu haben.

Bei den Ausländern müsse das nicht zwingend der Fall sein. "Es sind so viele Spieler auf dem Markt wie nie zuvor", sagt Kehler. Im Lager der Huskies-Fans wird dabei vor allem eine Unterschrift sehnsüchtig erwartet: die von Derek Dinger. "Wir sind im Gespräch. Aber eine Weiterverpflichtung hängt nicht allein von ihm ab", erklärt Kehler, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit noch in seiner kanadischen Heimat weilt.

Den geplanten Rückflug nach Kassel hofft der 46-Jährige nun Ende August antreten zu können.

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