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Julian Mattusch holt sechs Medaillen

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Eloise Knaf, Jonathan Thielen, Patrizia Maus, Julian Mattusch, Jan und Mara Simon, Simon Schmidt, Tom Lindner (v. l.) mit Trainerin Rebekka Schuldes (vorne).
Eloise Knaf, Jonathan Thielen, Patrizia Maus, Julian Mattusch, Jan und Mara Simon, Simon Schmidt, Tom Lindner (v. l.) mit Trainerin Rebekka Schuldes (vorne). © Tanja Weber

(web) Am vergangenen Wochenende fanden im Kasseler Auebad die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften sowie die offenen Hessischen Meisterschaften der Schwimmer statt. Mit einem stark verjüngten Team von acht Aktiven fuhr die SG Wetterau nach Kassel an den Start.

Bereits im Meldeergebnis hatte sich die starke Konkurrenz in den einzelnen Jahrgängen angekündigt, sodass der Saisonabschluss bereits mit der Teilnahme aller Mitglieder der ersten Mannschaft geglückt war.

Als erfolgreichster Schwimmer beendete Julian Mattusch im Jahrgang 1999 die Langbahnsaison. Mit sechs Medaillen bei sieben Starts hielt er die Konkurrenz in Kassel in seinem Jahrgang in Schach. Besonders auf den 50-m-Sprintstrecken konnte der Oberstufenschüler glänzen und seine Bestzeiten verbessern. Über 50 m Rücken und Schmetterling erreichte Mattusch den ersten Platz und sicherte sich die goldene Medaille.

Über 50 m Freistil kämpfte er sich auf der langen Bahn immer weiter an die 25-Sekunden-Grenze heran. Mit 25,29 Sekunden musste er nur einem Schwimmer den Vortritt lassen und konnte Silber erreichen. Über 200 m Rücken und 50 m Brust brachte der 16-Jährige noch zwei bronzene Medaillen mit in die Wetterau.

Im Bereich der Junioren ging Jan Simon (Jg. 97) an den Start. Er freute sich, das Wochenende mit zwei Medaillen beenden zu können. Unerwartet schwamm er über 200 m Lagen auf den dritten Platz und über 200 m Schmetterling sogar zur goldenen Medaille. Weiterhin gelang es ihm, über 50 m Schmetterling zum ersten Mal unter 28 Sekunden zu schwimmen.

Im Jahrgang 1999 konnte Tom Henri Lindner zuschlagen. Mit zwei neuen Bestzeiten und einer bronzenen Medaille belohnte er sich für sein kontinuierliches Training. Im direkten Duell mit Mannschafts-Konkurrent Mattusch schwamm Lindner um eine Sekunde Bestzeit über 200 m Freistil. 2:08,67 Minunten standen am Ende im Protokoll, womit er sich Platz fünf unter allen Hessen sicherte. Über 100 m Freistil schlug er mit Langbahn-Bestzeit mit 57,62 Sekunden an der Beckenwand als Dritter an.

Simon Schmidt (1999) und Jonathan Thielen (1989) komplettierten das Männerteam der SG Wetterau. Während Schmidt über 50 m Freistil aufgrund des wenigen Trainings die Spritzigkeit etwas vermissen ließ (27,27 Sekunden), zeigte Jonathan Thielen, dass er trotz Uni-Stress die richtigen Einheiten im Wasser und an Land ausgewählt hatte. Mit 30:03 Sekunden über 50 m Rücken verbesserte er seine im Jahr 2011 aufgestellte ewige Bestzeit um 0,3 Sekunden.

Das Damenteam der SGW bestand in Kassel aus Mara Simon (2000), Patrizia Maus (2000) und Eloïse Knaf (2001). Als Vielstarterin kam Patrizia Maus ins Auebad. Für insgesamt sechs Strecken hatte sie sich bei den vorherigen Wettkämpfen qualifiziert. Sowohl über Schmetterling als auch über Freistil musste sie sich in ihrem Jahrgang nicht verstecken. Mit neuen Bestzeiten über 50 m Freistil (29,29 Sekunden), 200 m Freistil (2:19,40 Min.) und 400 m Freistil (4:56,75 Min) knackte sie bei den 400 Metern erstmals die magische Grenze von fünf Minuten.

Ebenfalls im starken Jahrgang 2000 bei den Damen ging Mara Simon an den Start. Dabei hatte sie sich im Vorfeld sowohl auf ihrer Paradedisziplin Rücken als auch auf 50 m Brust qualifiziert. Sie zeigte, dass sie zum Ende der Saison über 50 m erneut schneller schwimmen konnte (7. in 50 m Rücken in 35,62 Sekunden), jedoch die körperlichen Voraussetzungen für längere Distanzen immer noch nicht perfekt eingestellt sind.

Kurzfristig erst eine Woche vor den Hessischen Meisterschaften ergatterte Eloïse Knaf noch zwei Pflichtzeiten auf der Kurzbahn. Über 50 m Schmetterling pulverisierte sie ihre alte Langbahnbestzeit um ganze zwei Sekunden, die erst vor einer Woche aufgestellte Kurzbahnbestzeit jedoch ebenfalls um 1,5 Sekunden.

Spritzig und kraftvoll zeigte sie sich auch auf den 50 m Freistil. Nachdem Knaf bei den letzten Wettkämpfen immer wieder Pech mit der Zeitnahme hatte und die 30,00 Sekunden gleich zwei Mal hintereinander für sie angezeigt wurden, gelang ihr in Kassel zum ersten Mal der Sprung unter diese schier unüberwindbare Grenze. Mit 29,94 Sekunden konnte sie sich im Mittelfeld des Jahrgangs platzieren.

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