Jubel in Wölfersheim

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Das Handball-Team der Singbergschule in Wölfersheim triumphierte dieser Tage beim Regionalentscheid der Wettkampfklasse II. Im September hatte man sich in Butzbach beim Kreisentscheid qualifiziert und wollte nun in Hüttenberg nachlegen. An gleicher Stelle waren die Jungs im Jahr zuvor, damals noch in der Wettkampfklasse III, noch knapp als Zweitplatzierter gescheitert – am Ende fehlten im entscheidenden Spiel zwei Tore. Dieses Jahr sollte es besser laufen, obwohl man in der WK II als komplett jüngerer Jahrgang (2003) auf körperlich überlegene Gegner traf.

Das Handball-Team der Singbergschule in Wölfersheim triumphierte dieser Tage beim Regionalentscheid der Wettkampfklasse II. Im September hatte man sich in Butzbach beim Kreisentscheid qualifiziert und wollte nun in Hüttenberg nachlegen. An gleicher Stelle waren die Jungs im Jahr zuvor, damals noch in der Wettkampfklasse III, noch knapp als Zweitplatzierter gescheitert – am Ende fehlten im entscheidenden Spiel zwei Tore. Dieses Jahr sollte es besser laufen, obwohl man in der WK II als komplett jüngerer Jahrgang (2003) auf körperlich überlegene Gegner traf.

Im ersten Spiel ging es gegen eine Schule aus Bad Camberg. Das Team war ohne Auswechselspieler angetreten, jedoch mit einer robusten Deckung, die Wölfersheim zunächst Probleme bereitete. Auch den starken Kreisläufer bekamen die Singbergschüler zunächst nicht zu fassen. Im Laufe des Spiels konnte man sich jedoch besser auf den Gegner einstellen, kam über Außen zu vielen Toren und löste die Probleme in der Abwehr im Verbund. Schlüssel zum Sieg war Alex Nagel, der alleine in diesem Spiel sieben Treffer markierte. Nachdem die Weidigschule Butzbach gegen die Goetheschule Wetzlar mit 17:16 gewonnen hatte, war klar, dass gegen den Wetterauer Konkurrenten im zweiten Spiel ein Sieg her musste. Die Jungs der Singbergschule spielten sich früh einen kleinen Vorsprung heraus, der bis zur Halbzeit auf vier Tore ausgebaut wurde. Und das obwohl Jonas Neutzner ab der neunten Minute mit Nasenbluten außer Gefecht gesetzt war. In Halbzeit zwei wehrte man sich tapfer gegen den Butzbacher Ansturm. 21:16 hieß es am Ende für Wölfersheim.

Vor dem letzten Spiel gegen Wetzlar war klar, dass ein Unentschieden reichen würde. Doch auf Unentschieden wollte die Singbergschule nicht spielen. Die Goetheschule agierte über das gesamte Spiel mit einer doppelten Manndeckung. Hinzu kamen schwindende Kräfte auf Wölfersheimer Seite und ein glänzend aufgelegter Torhüter aus Wetzlar. Doch über großen Kampf und gestützt auf einen glänzenden Torhüter Yannick Dorn blieben die Wetterauer dran. Schließlich kam die Erlösung, als Melvin Borse 60 Sekunden vor Schluss den umjubelten Treffer zum 13:12-Endstand erzielte.

Singbergschule: Yannick Dorn; Melvin Borse (7), Benjamin Eulenkamp, Alex Nagel (12), Jonas Neutzner (3), Jannik Schwab (9), Ben Steffan (10), Benedikt Walter (1), Max Wolf (9).

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