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Joel Johansson bleibt – Henri Laurila geht

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Joel Johansson soll die Rolle als Kopf der Verteidigung beim Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim übernehmen.
Joel Johansson soll die Rolle als Kopf der Verteidigung beim Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim übernehmen. © Andreas Chuc

(mn) Joel Johansson bleibt. Der Schwede besetzt - wie auch in den Vorjahresplanungen - die Position des Topverteidigers beim Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim. »Ich will endlich zeigen, was ich kann. Und ich freue mich sehr auf die Saison«, sagt der 25-Jährige, der Pechvogel des vergangenen Winters.

Nach nur zehn Spielen hatte sich der Linksschütze eine Knieverletzung zugezogen, die ihn bis März, bis zu den Playoffs, zum Zuschauen verurteilt hatte. »Hätte er die komplette Saison gespielt, hätten wir ihn wohl kaum halten können. Dann wären andere Klubs auf ihn aufmerksam geworden«, ist Andreas Ortwein, der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, überzeugt. Die Weiterverpflichtung von Johansson bedeutet gleichzeitig den Abschied von Henri Laurila. Der Finne war als dessen Stellvertreter verpflichtet worden und hatte insbesondere durch seinen harten Schlagschuss Eindruck hinterlassen. Die letzte freie Kontingentstelle soll an einen Center vergeben werden.

»Joel ist ein kompletter, läuferisch starker und gut ausgebildeter Verteidiger mit sehr variablem Spiel. Er hat sehr stark begonnen und war ohne Spielpraxis in der Lage, in den Playoffs eine Topleistung abzurufen«, erklärt RT-Trainer Petri Kujala seine Entscheidung.

Insgesamt nur 14 DEL 2-Spiele hat der 1,87 Meter große und 91 Kilogramm schwere Verteidiger für die Roten Teufel bestritten. Zehn Treffer konnte er vorbereiten, bei seinem einzigen Torerfolg Mitte Oktober in Bietigheim (der späte Ausgleich sicherte einen Punktgewinn) wurde er durch einen Stockschlag verletzt.

Er habe nicht lange überlegen müssen, um das Angebot anzunehmen, erzählt Johansson, den die WZ telefonisch zuhause in der südschwedischen Kleinstadt Bastad erreicht. »Ich mag Bad Nauheim. Der Trainer, das Umfeld, das Stadion - das passt einfach.« Mit Marcus Götz, der nach zwei Spielzeiten als Rückkehrer in Bad Nauheim vorgestellt worden ist, hat er einst in der Saison 2009/10 in Ljungby zusammengespielt. »Es ist natürlich schön, sich in der Muttersprache austauschen zu können«, freut er sich auf das Wiedersehen mit seinem Landsmann. »Ja, wir beide hatten in den vergangenen Wochen viel telefoniert und über Bad Nauheim gesprochen«, sagt Johansson.

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Ein Interview mit Joel Johansson finden Sie in unserer Printausgabe am Dienstag.

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