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Justin Rodney (Nr. 33) unterliegt mit Frankfurt Universe im Derby mit Marburg.

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Frankfurt Universe: Jetzt im Viertelfinale gegen Hildesheim

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Das Derby mit Marburg hat Frankfurt Universe verloren. Jetzt richten sich die Blick auf das Playoff-Spiel gegen Hildesheim.

(kaja). Offensive-Coordinator Patrick Griesheimer hatte es angekündigt: Egal, wie das Spiel gegen den Hessenrivalen aus Marburg verlaufen würde - die Trainer von Frankfurt Universe würden gegen den Tabellendritten der German Football League (GFL) Süd in der zweiten Hälfte auf jeden Fall auf ihre Backups setzen. Schließlich war an der Ranglistensituation schon vor dem Duell nichts mehr zu ändern, sodass es für beide Mannschaften galt, ihre erste Garde für die anstehenden Playoffs zu schonen.

Das Resultat war aus Sicht der Gastgeber im Stadion am Bornheimer Hang die erste Niederlage überhaupt gegen die Mercenaries. Mit 30:34 musste sich das Team von Cheftrainer Thomas Kösling schließlich geschlagen geben. Dabei hatten die Verantwortlichen vor 2130 Zuschauern auf beiden Seiten einiges probiert, und den Gästen gelang es nach dem 20:20 zur Pause das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die beiden heimischen Spieler, Receiver Max Siemssen und Jung-Quarterback Moritz Johannknecht, konnten in der letzten halben Minute der Spielzeit die gemeinsame Chance nicht nutzen, doch noch mit einem Erfolg aus der letzten Hauptrundenpartie vom Platz zu gehen. "Es war ein tolles Spiel", sagte Kösling. "Das Resultat war hier nicht das Wichtigste für uns."

Für beide Mannschaften steht nun ein freies Wochenende an, bevor es in die K.o.-Phase geht. Darin trifft der Ranglistenzweite aus Frankfurt im Viertelfinale am Samstag, 21. September (20 Uhr) zu Hause auf den Dritten aus dem Norden, die Hildesheim Invaders. "Das ist ein schwerer Brocken mit vielen Spitzenspielern", kommentierte Kösling die Paarung. "Das wird eine echte Challenge." Marburg muss derweil zu den Dresden Monarchs reisen. In der Runde der besten acht Teams stehen sich außerdem die Lions Braunschweig und die Stuttgart Scorpions sowie Titelverteidiger Schwäbisch Hall Unicorns und die Berlin Rebels gegenüber.

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