Tischtennis / Nachgefragt

Jasper: "Akklimatisierung in höherer Klasse hat geklappt"

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Henrik Jasper blickt als Vorsitzender derzeit sehr zufrieden auf den Tischtennis-Großverein TTC Bad Nauheim/Steinfurth mit seinen immerhin zehn Herren-Mannschaften.

Henrik Jasper blickt als Vorsitzender derzeit sehr zufrieden auf den Tischtennis-Großverein TTC Bad Nauheim/Steinfurth mit seinen immerhin zehn Herren-Mannschaften. Besonders wichtig ist es ihm, dass die erste Mannschaft nach dem 9:4-Sieg über den Nidderauer TTC in der Bezirksoberliga nun bessere Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Wie sieht es derzeit im Verein aus?

Henrik Jasper: Im Moment läuft alles prima, da nahezu alle zehn Mannschaften sehr erfolgreich sind. Am wichtigsten ist natürlich die "Erste", denn sie soll den Klassenerhalt unbedingt schaffen. Auch die zweite Mannschaft hat ein wichtiges Unentschieden in Dortelweil geholt. Lediglich die vierte Garde muss noch gegen Nieder-Wöllstadt und dann in der Relegation gewinnen. Valentin Löffel wird der Mannschaft leider die gesamte Rückrunde nicht zur Verfügung stehen, da er eine Entzündung am Rücken hat.

Sollen die erste und zweite Mannschaft in der Relegation aufeinandertreffen?

Jasper: Die erste Mannschaft soll die Relegation möglichst ganz verhindern, zumal auch der TTC Hain-Gründau aus der Bezirksliga/Gruppe 3 noch ein starker Gegner sein würde. Im Moment sieht es so aus, als ob das auch funktionieren könnte.

Die "Erste" war lange Zeit Tabellenletzter. Wie hat die Wende geklappt?

Jasper: Zum einen wird Christian Schmirler natürlich immer stärker und zum anderen hat die Akklimatisierung in der höheren Spielklasse endlich geklappt. Außerdem sind jetzt zumindest alle Akteure in einem Spiel schlecht und dann wieder alle gut, sodass es endlich zu Punkten reicht.

Wie wird es bei Christian Schmirler weitergehen?

Jasper: Er wird in der kommenden Saison für ein halbes Jahr nach England in eine Schule gehen, an der er sicherlich auch Tischtennis spielen wird. Ob dies allerdings im ersten oder zweiten Halbjahr sein wird, kann ich nicht sagen. Und ob er generell bei uns bleiben wird, ist auch unklar, da dies auch der Verband entscheiden wird. Er wird den Zeitpunkt festsetzen, an dem er sagt, ob der nächste Schritt gegangen werden muss. Die Grundvoraussetzung, dass er bei uns bleiben kann, ist natürlich der Klassenerhalt. Und die Jungs sind begeistert dabei, die Klasse zu halten. Insofern interessiert mich im Moment auch nur diese Saison.

Und gespielt wird in Bad Nauheim?

Jasper: Ja, das haben die Spieler so entschieden. Wir wollen natürlich weiterhin an beiden Standorten spielen, doch in Bad Nauheim haben wir mehr Atmosphäre als in Steinfurth mit den doch weit vom Geschehen entfernten Tribünen. Und wenn das die drei bis vier Prozent zum Erhalt der Klasse bringt, ist uns das allen recht.

Wie verhält sich Christian Schmirler am Tisch?

Jasper: Für ihn ist Tischtennis nicht alles im Leben. Insofern verhält er sich wie alle anderen auch. Im Kader versucht man ihm zwar auch viele psychologische Tricks beizubringen, und der Konkurrenzkampf wird gefördert. Aber da lässt Christian nicht so viel an sich herankommen. Er gönnt auch den anderen den Sieg. 

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