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Die matschige Radstrecke in Lich hat ihre Tücken. Jan-Niklas Diehl bewältigt die 44 km in 1:34:46 Stunden.

Jan-Niklas Diehl schafft es aufs Podest

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(pm). Drei Sportler des RVW Gambach gingen dieser Tage auf hessischer Ebene an den Start. Bei der 14. Auflage des Licher Cross-Triathlons rund um das Waldschwimmbad vertraten Jan-Niklas Diehl und Marius Reiber die Wetterau auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren, zehn km Laufen). Diehl schaffte es bei seiner sechsten Teilnahme in Lich zum ersten Mal auf das Podium.

Er belegte Rang zwei in der Gesamtwertung.

Die Teilnehmer starteten mit Fünf-Sekunden-Abständen ins Schwimmen. Geschwommen wurden fünf Runden im Waldschwimmbad. Da die Wassertemperatur nicht gerade zum Baden einlud, war es den Teilnehmern erlaubt, einen Neoprenanzug zu tragen. Diehl absolvierte die Strecke mit der fünftschnellsten Zeit in 21:38 Minuten. Reiber kam nach 24:49 Minuten aus dem Wasser.

Durch den Niederschlag der letzten zwei Wochen war es teilweise sehr matschig auf der Radstrecke, auf der vier Runden à elf km zu absolvieren waren. Trotz dieser schwierigen Bedingungen gelangen Reiber und Diehl jeweils ordentliche Radzeiten. Reiber fuhr die 44 km in der achtschnellsten Zeit des Tages. Er benötigte 1:36:25 Stunden. Diehl bewältigte die Strecke in 1:34:46.

Die Schlussdisziplin stellte das Laufen dar - fünf Runden à zwei km mit wechselndem Untergrund. Da die Temperatur weiter anstieg, ging es vor allem darum, ausreichend zu trinken. Reiber konnte sich am Ende mit einer Laufzeit von 50:12 Minuten über einen soliden 14. Platz in der Gesamtwertung freuen (Gesamtzeit 2:51:07 Stunden). Diehl absolvierte die Laufstrecke in 43:32 Minuten. Erstmals gelang ihm in Lich mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Sprung auf das Podest (Gesamtzeit 2:39:57).

Tags darauf ging der im Rhein-Main-Gebiet als feste Größe etablierte »Möwathlon« über die Bühne. Der Wettkampf wird als Sprint ausgetragen (500 m, 20 km und 5,8 km). RVW-Triathletin Sonja Gierok startete dabei in die Wettkampfsaison. In ihrer Altersklasse W50 waren 16 Teilnehmerinnen vertreten. Gierok erreichte in einer Gesamtzeit von 1:19:38 Stunden den guten zweiten Platz.

Los ging es mit einem rollenden Schwimmstart im warmen Walldorfer Badesee. Die über 400 gut gelaunten Teilnehmer waren auf vier Startgruppen verteilt. Mit rhythmischer Partymusik wurden die Athleten vor dem Start und bei den Wechseln motiviert. Das Schwimmen lief für Gierok eher mäßig. Sie stieg nach etwas über zehn Minuten aus dem Wasser. Auf der schnellen und autofreien Radstrecke fühlte sie sich sofort in ihrem Element und konnte nach 20 km in 33 Minuten auf die Laufstrecke im Wald wechseln.

In den vergangenen Monaten hatte die Gambacherin ihr Lauftraining umgestellt. Der erste Kilometer fühlte sich gut an, sodass sie auf der schattigen Strecke gleichmäßig das Tempo erhöhen konnte. Die knapp sechs km beendete Gierok im Waldstadion Mörfelden nach 29:05 Minuten.

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