Die Jagd ist eröffnet

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Seit drei Jahren fährt der Gesamtsieger des ADAC Bergpreis Schottenring einen Porsche und kommt aus Österreich. Die Serie begann 2016 mit einem Triumph von Herbert Pregartner im 911 GT2 R, dessen Landsmann Herbert Stolz aus Innsbruck gewann im 935 DP2 vor zwei Jahren. Pregartner setzte mit seinem "Bergmonster" mit 1:16:113 Minuten vergangenes Jahr auf der 3033 Meter langen Strecke einen neuen Rekord und holte seinen zweiten Sieg. Pregartner hat seine jahrzehntelange Karriere inzwischen ebenso beendet, wie der Vorjahreszweite Norbert Handa aus Kitzingen.

Seit drei Jahren fährt der Gesamtsieger des ADAC Bergpreis Schottenring einen Porsche und kommt aus Österreich. Die Serie begann 2016 mit einem Triumph von Herbert Pregartner im 911 GT2 R, dessen Landsmann Herbert Stolz aus Innsbruck gewann im 935 DP2 vor zwei Jahren. Pregartner setzte mit seinem "Bergmonster" mit 1:16:113 Minuten vergangenes Jahr auf der 3033 Meter langen Strecke einen neuen Rekord und holte seinen zweiten Sieg. Pregartner hat seine jahrzehntelange Karriere inzwischen ebenso beendet, wie der Vorjahreszweite Norbert Handa aus Kitzingen.

Der Bergpreis ist der Auftakt von 13 Läufen zum KW-Bergcup, organisiert wird die Veranstaltung vom MSC Rund um Schotten mit Wolfgang Wagner-Sachs an der Spitze, sowie den Organisationsleitern Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner. Am Fuße des Hoherodskopfes werden erneut mehr als 140 Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland erwartet.

Lokalmatadore als Außenseiter

Neben der Jagd nach dem Sieg in Schotten geht es im Automobil-Bergcup, dem KW Bergcup und dem NSU-Bergpokal im KW Bergcup um vordere Platzierungen und damit Punkte. Der Kampf um die Schottener Bergkrone wird wahrscheinlich wieder nicht nach Mittelhessen gehen. Lokalmatador Maurice Moufang aus Nidda wurde 2018 im BMW als bester Einheimischer 17. und dem Ober-Mörlener Stefan Bodin wurden im Porsche 944 GT-R die Serpentinen zum Verhängnis. Zu den Favoriten um den Gesamtsieg der Rennwertung zählen neben Holger Hovemann aus Buchen im Opel Kadett auch Joachim Stoll aus Gundersweiler im Porsche 911 GT 3 Cup in der hubraumstärksten Klasse über drei Liter. In dieser Klasse startet auch Stefan Bodin im Porsche 944 GTR.

Nicht zu unterschätzen ist aber auch Günter Göser aus Wangen im Allgäu, der im Opel Kadett C Coupe 16 V startet und Ralf Kröll aus Modau im Silver Car S2. Im Audi R8 kommt der Brite Keith Murray in der Klasse über zwei Liter Hubraum, der ebenfalls vordere Plätze anpeilt.

Am Freitag finden ab 13 Uhr die ersten Testfahrten auf der Strecke von Rudingshain über die Serpentinen und die Poppenstruth nach Götzen statt. Der erste von vier Trainingsläufen startet am Samstag, wobei die schnellste Zeit in den Qualiläufen zählt. Am Sonntag um 9 Uhr startet Rennleiter Kevin Ferner den ersten von vier Wertungsläufen, am Abend wird der neue Schottener Bergkönig feststehen.

In der sogenannten Gleichmäßigkeitsprüfung ist der gefühlvolle Umgang mit dem Gaspedal gefragt. Jede Abweichung von der individuellen Trainingszeit, die im vierten und damit letzten Lauf als Referenzzeit gilt, führt zu Strafzeit. Aus heimischer Sicht sind Mario Ittmann aus Lauterbach (Opel Kadett D GTE), Dennis Treml aus Schotten (BMW M3), Adrian Mirthes aus Grünberg (Opel Ascona B), Hans Jürgen Schnabel aus Ulrichstein (Irmscher Opel Manta), Edgar Lampas aus Nidda (Toyota Celica GT 2000), Rudolf Köhl aus Ranstadt (Opel Kadett C Limo), Ferdinand Krieg aus Birstein (VW Scirocco GTI), Michele Carotenuto (Opel Kadett C Coupe), Jürgen Fechter aus Gründau (VW Scirocco), Louisa Kröll aus Büdingen (VW Polo), Steffen Lindenstruth aus Rabenau (VW Scirocco) und Edwin Bingel aus Nidda (Opel Ascona B).

Eintrittspreise betragen für Erwachsene am Samstag 12 Euro, am Sonntag 14 Euro, das Kombiticket kostet 22 Euro. Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis zahlen am Samstag 6 Euro, Sonntag 7 Euro und für das Kombiticket 11 Euro.

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