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HSG-Außen Kristian Björnsen steuert fünf Treffer zum Wetzlarer 31:24-Sieg in Stuttgart bei. Die Grün-Weißen springen auf Rang acht. IMA

In neue Rollen geschlüpft

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(pie). Die HSG Wetzlar hat ihre positive Bilanz in der Handball-Bundesliga weiter aufpoliert. Nach dem 31:24 (18:12)-Sieg beim TVB Stuttgart befindet sich die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider nach 24 von 38 Spielen mit 26:22 Zählern auf dem achten Tabellenplatz wieder. Und das, obwohl die Partie mit dem Ausfall von Alexander Feld und vor allem Olle Forsell Schefvert unter keinem guten Stern stand.

Doch die Mittelhessen zeigten wieder einmal, was in ihnen steckt. Einige Spieler durften in neue Rollen schlüpfen und füllten diese hervorragend aus. Philipp Henningsson war neben Anton Lindskog im Mittelblock gefragt. Gemeinsam arbeitete das neue Duo vieles weg, was sich ihm in den Weg stellte. Patrick Gempp findet sich am Kreis immer besser mit den Gegebenheiten der ersten Liga zurecht, stand auch in der Abwehr seinen Mann und belohnte sich mit vier Treffern. Lenny Rubin zeigte einmal mehr, was in ihm steckt. Vor allem in der ersten Halbzeit profitierte er von der laschen Abwehr der Stuttgarter, erkannte seine Chancen und netzte fünf Mal ein. So war er neben Stefan Cavor, der acht Mal traf, der beste Schütze der ersten Hälfte.

Im zweiten Durchgang wurden beide von der deutlich aggressiveren Stuttgarter Defensive bearbeitet, wodurch sich allerdings andere Freiräume ergaben. So profitierte neben Gempp auch Kristian Björnsen, der von der rechten Seite insgesamt fünf Mal sicher einnetzte. »Der Angriff war überragend, die Abwehr war auch sehr stark und auch die Torhüterleistung«, lobte Lindskog im Interview bei Sky. Und es war auch das Spiel von HSG-Torwart Tibor Ivanisevic, der die TVB-Angreifer reihenweise zur Verzweiflung brachte. Mit 15 Paraden hatte er einen maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Die Kirsche auf der Wetzlarer Torte war dann am Ende das 30:23 mit einem wuchtigen Schlagwurf in der 58. Minute von Youngster Ole Klimpke. Über seinen ersten Bundesligatreffer freuten sich die Grün-Weißen deutlich hörbar. »Wir haben uns zurückgekämpft in der zweiten Hälfte und gute Moral bewiesen. Wenn man das gesamte Spiel nimmt, dann war unser Sieg hier heute verdient«, lobte der Wetzlarer Coach Kai Wandschneider. Seine Spieler hatten wieder ein paar der Schätze gehoben, die die Mannschaft zu bieten hat.

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