Immerhin Platz zehn sichern

  • Daniela Pieth
    VonDaniela Pieth
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(ra). Bei Handball-Bundesligist HSG Wetzlar reißen die Hiobsbotschaften nicht ab. Dass auf der Hinfahrt zum mit 28:30 verlorenen Auswärtsspiel bei HBW Balingen/Weilstetten der Bus wegen einer defekten Klimaanlage gewechselt werden musste, war da trotz der aktuell tropischen Temperaturen das kleinste Handicap. Der Ausfall von Linksaußen Emil Mellegard wegen eines Magen-Darm-Virus zusätzlich zu den Rückraum-Langzeitverletzten Stefan Cavor, Olle Forsell Schefvert und Alexander Feld wog da schon schwerer.

Doch vor dem Heimspiel am Samstag in der Wetzlarer Rittal-Arena (20.30 Uhr/live auf Sky) gegen den formstarken SC DHfK Leipzig, der zuletzt 15 von 18 möglichen Punkten eingefahren hat, kommt es noch dicker. Da Maximilian Holst anhaltend über Oberschenkelprobleme klagt, droht nunmehr schlimmstenfalls zusätzlich der Ausfall des kompletten linken Flügels.

Kai Wandschneider hatte sich in seinen letzten Trainer-Wochen bei der HSG Wetzlar andere personelle Möglichkeiten gewünscht, um die Mannschaft und sich als Chefcoach platzierungsmäßig für eine herausragend gespielte Corona-Saison zu belohnen. »Mal sehen, wer dann auf Linksaußen spielt«, verfällt der 61-Jährige fast schon in Sarkasmus, »wenn Emil und ›Maxi‹ ausfallen. Aber irgendwer wird da schon stehen. Muss ja.«

Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück wird ein einstelliger Tabellenplatz kaum noch zu erreichen sein, aber Rang zehn in der Abschlusstabelle soll es für die HSG Wetzlar schon werden. »Ich verliere nicht gerne. Ich brenne bis zum letzten Spieltag weiter«, bekräftigt Wandschneider.

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