Hüttenberg verliert beim Schlusslicht

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(jsa). Mit einer großen Portion Ernüchterung hat Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg am Mittwochabend die Heimreise aus Bayern antreten müssen. 28:32 hieß es am Ende beim TUS Fürstenfeldbruck.

Johannes Wohlrab, Trainer des TVH, sprach im Vorfeld bereits mahnende Worte, den Gegner aus Fürstenfeldbruck nicht zu unterschätzen. Warum, das zeigte der Zweitliga-Letzte am Mittwoch dann eindrucksvoll. Nach drei Niederlagen in Folge wirkte die Mannschaft von Trainer Martin Wild durch ihre Woche ohne Spiel wie befreit. »Es ist leider das eingetreten, was ich vor dem Spiel gesagt habe. Wir sind nicht so als Kollektiv aufgetreten und haben nicht so gekämpft wie Fürstenfeldbruck. Sie haben verdient gewonnen, weil sie den Sieg mehr wollten. Wenn man nicht bei 100 Prozent ist, kann man in der Liga nicht gewinnen«, analysierte Wohlrab.

»Unsere Abwehrleistung war nicht optimal, und wir haben keinen Zugriff gegen die starken Spieler von Fürstenfeldbruck gefunden. Sie waren einfach griffiger. Wir haben zu wenig Torgefahr von allen Positionen ausgestrahlt, dann wird es gegen so eine offensive Abwehr schwer«, wusste auch Hüttenbergs Spielmacher Ian Weber die Gründe einzuschätzen. Es war einmal mehr Christian Rompf, der mit einem seiner zehn Tagestreffer elf Minuten vor dem Ende den 23:24-Anschluss herstellte. Ausgerechnet dann leisteten sich die Gäste aber eine ihrer Schwächephasen, die der Tabellenletzte bestrafte. So war die Partie beim 29:25 durch Falk Kolodziej entschieden.

Am Dienstag kommt der Tabellenführer aus Hamburg in die Rittal-Arena nach Wetzlar. Da wird der TVH ein anderes Gesicht zeigen müssen.

Hüttenberg: N. Weber, Plaue; Fuß (1), Kneer (2), Opitz, Theiß (2), Fujita, I. Weber (5/1), Reichl (4), Rompf (10/7), Lindenstruth (1), Hahn (2), Klein, Schreiber (1), Hübscher, Mubenzem.

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