Handball

Hüttenberg gibt Sieg aus der Hand

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(jsa). Eine bittere 23:24 (13:13)-Niederlage musste der TV 05/07 Hüttenberg am Samstagabend hinnehmen. Gegen den Zweitliga-Topfavoriten VfL Gummersbach reichten 55 starke Minuten nicht, um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen. Mit der Niederlage steckt der TVH wieder etwas tiefer im Abstiegskampf.

»Ich weiß selbst nicht so richtig, wie wir am Ende zu dem Sieg gekommen sind und ob er verdient ist. Das grenzt für mich an ein Wunder«, sagte Gummersbachs Trainer Gudjun Valur Sigurdsson auf der Pressekonferenz. Es waren sechs torlose Minuten, mit denen sich der TV Hüttenberg selbst um den Heimsieg brachte. Vit Reichl erzielte in der 54. Minute das 23:20 für zeitweise abgezockt aufspielende Hüttenberger. Dem Aufstiegsfavoriten Gummersbach schien quasi schon der Zahn gezogen, dann aber kam doch noch die unerwartete Wende.

Der VfL zeigte dabei, was ein Top-Team ausmacht: Mit einer umgestellten 6:0-Deckung und einem plötzlich funktionierenden Torhüter Matthias Puhle dahinter kämpften sie sich zurück und brachen den Angriffsfluss der Hüttenberger. Mit dem siebten Feldspieler ausgestattet, fand der TVH keinen Zugriff mehr und geriet 38 Sekunden vor dem Ende durch Julian Köster in den 23:24-Rückstand. Puhle parierte Ian Webers letzten Wurf, der anschließend enttäuscht sein Schweißband über das Spielfeld feuerte - ein Bild, das Bände sprach für den Spielverlauf und das Ergebnis.

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