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Nur bedingt zufrieden kann Wetzlars Trainer Benjamin Matschke mit dem ersten Saison-Auftritt seiner Truppe sein.

HSG Wetzlar verliert

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(dpa). Nach den Topfavoriten THW Kiel und SG Flensburg/Handewitt sind auch die Herausforderer siegreich in die neue Saison in der Handball-Bundesliga gestartet.

European-League-Gewinner SC Magdeburg setzte sich am Donnerstagabend gegen den TVB Stuttgart mit 33:29 (16:15) durch, die Rhein-Neckar Löwen gewannen bei der TSV Hannover-Burgdorf 28:24 (16:11) und die Füchse Berlin behielten gegen die HSG Wetzlar mit 29:24 (13:14) die Oberhand. Aufsteiger TuS N-Lübbecke unterlag dem Bergischen HC mit 20:24 (12:12).

Der Vorjahresdritte aus Magdeburg tat sich aber gegen die Stuttgarter, die mindestens acht Wochen auf ihren am Daumen verletzten Torjäger Viggó Kristjánsson verzichten müssen, eine Halbzeit lang sehr schwer. Erst nach dem Wechsel sorgten die Hausherren, bei denen Islands Nationalspieler Ómar Ingi Magnússon mit neun Toren bester Werfer war, für klare Verhältnisse.

Einen ähnlichen Spielfilm gab es in Berlin, wo der Gastgeber zur Pause in der Partie gegen Wetzlar sogar hinten lag. Vor allem Torwart Dejan Milosavljev (14 Paraden) und Rechtsaußen Hans Lindberg (zehn Tore) sorgten für die Wende zugunsten der Berliner Füchse.

Einen souveränen Auftritt legten die Rhein-Neckar Löwen in Hannover hin. Schwedens Nationaltorwart Andreas Palicka war ein starker Rückhalt bei den Mannheimern, die in den Nationalspielern Juri Knorr und Jannik Kohlbacher (beide sechs Tore) ihre besten Schützen hatten.

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