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Ende eines Krimis: Die HSG Wetzlar gewinnt bei der HSG Nordhorn mit 30:29.

HSG Wetzlar trotzt den Sorgen

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(pie/dpa). Die HSG Wetzlar hat ihren personellen Sorgen getrotzt. In der Handball-Bundesliga gewann die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider bei der HSG Nordhorn-Lingen mit 30:29. Dabei haben sich die Mittelhessen auch von der Roten Karte für Lenny Rubin Ende der ersten Halbzeit nicht aus dem Tritt bringen lassen.

Die SG Flensburg/Handewitt geht als Spitzenreiter in die letzte Länderspielpause vor der Titelentscheidung, spürt aber weiter den Nordrivalen THW Kiel im Nacken. Der deutsche Rekordmeister kam am Sonntag zu einem 31:27 (16:15)-Arbeitssieg bei Aufsteiger Tusem Essen und bleibt mit einem Zähler Rückstand in Lauerstellung. “Ich hoffe, dass Flensburg irgendwo noch Punkte lässt„, sagte Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi.

Diesen Gefallen hatten ihm die Flensburger kurz zuvor beim 32:30 (18:15) bei der MT Melsungen nicht getan. Dank des souveränen Auftritts verteidigte der Vizemeister des Vorjahres mit 46:4 Punkten die Tabellenführung. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla ist nunmehr seit 28 Pflichtspielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es am 18. Oktober 2020 beim Titelrivalen Kiel.

“Ich bin sehr stolz über die Art und Weise, wie wir das gemacht haben„, lobte Machulla seine Schützlinge. Die Länderspielpause mit dem Abschluss der EM-Qualifikation kommt für ihn zur Unzeit. “Wir haben einen guten Flow und würden natürlich gerne weiterspielen und uns den Rhythmus nicht kaputt machen. Jetzt fliegen wieder alle zu ihren Nationalmannschaften und quer durch Europa. Ich hoffe, dass alle gesund von den Länderspielen zurückkommen„, so Machulla.

Das hofft auch die Liga-Führung, immerhin mussten in dieser Saison bereits 41 Bundesligapartien wegen der Corona-Pandemie verlegt werden. Noch mehr Spielausfälle würden einen regulären Saisonabschluss nun akut gefährden.

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