Handball

HSG Wetzlar fehlt mentale Power

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
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(ra). Die HSG Wetzlar hat ihrer Verletztenmisere nicht trotzen können. Gegen den TBV Lemgo-Lippe setzte es am Mittwochabend die aufgrund der schwerwiegenden Ausfälle von Stefan Cavor (Handbruch), Alexander Feld (Riss der Adduktorensehne) und Olle Forsell-Schefvert (Knie-OP) zu befürchtende Niederlage. Beim 21;27 (11:16) führten die Ostwestfalen die Vorentscheidung bereits zwischen der 18, und 27.

Minute herbei, als sie aus dem 8:9-Rückstand (Lindskog) eine 15:10-Führung (Cederholm) machten und hernach in der Rittal-Arena deutlich den Ton angaben.

Die Partie entwickelte sich für die HSG Wetzlar zu einem Kampf gegen Windmühlen. Filip Mirkulovski versuchte direkt nach der Pause das Spiel anstelle von Magnus Fredriksen zu ordnen, Lenny Rubin stemmte sich mit drei Treffern in Serie zum 14:19 (37.) gegen die sich abzeichnende Niederlage - aber die Mannschaft von 2007er-Weltmeister Florian Kehrmann ließ nicht nach. Das Elisson-21:14 war für HSG-Coach Kai Wandschneider nach 40 Minuten Anlass für seine zweite Auszeit.

Die Zuversicht wuchs aber nicht. Im Gegenteil, als Patrick Gempp, Emil Mellegard, Ivan Srsen, Lars Weissgerber, Magnus Fredriksen und Kristian Björnsen - obwohl freigespielt (!) - nacheinander 100-prozentige Chancen gleich im halben Dutzend liegen ließen, war die Messe beim 15:23 (45.) gegen die Grün-Weißen endgültig gelesen.

HSG Wetzlar: Till Klimpke, Ivanisevic; Srsen (2), Henningsson, Björnsen (3), Ole Klimpke, Mirkulovski, Weissgerber (1), Holst (3/3), Fredriksen (1), Gempp (1), Mellegard, Rubin (4), Lindskog (6).

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