Die HSG Wettertal um Elisa Kerschner (am Ball) will in die Spitzengruppe der Handball-Bezirksoberliga vorstoßen. Nina Luh (2. v. l.) und Vanessa Jürgens (2. v. .r.) von der HSG Butzbach haben den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. FOTO: NICI MERZ
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Die HSG Wettertal um Elisa Kerschner (am Ball) will in die Spitzengruppe der Handball-Bezirksoberliga vorstoßen. Nina Luh (2. v. l.) und Vanessa Jürgens (2. v. .r.) von der HSG Butzbach haben den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. FOTO: NICI MERZ

HSG-Trio startet, FSG verzichtet

  • vonMarieke Naß
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(mna). Seit Mitte März haben die heimischen Bezirksoberligisten kein Punktspiel mehr bestritten, nun geht es wieder los. Am kommenden Wochenende starten die drei heimischen Vertreter in die Spielzeit 2020/2021, die in Zeiten der Corona-Pandemie sicherlich keine Gewöhnliche sein wird. Während die HSG Wettertal einen Platz in der Spitzengruppe der Liga anvisiert, geht es für die HSG Mörlen und HSG Butzbach um den Klassenerhalt. Die FSG Gettenau/Florstadt hat unterdessen am vergangenen Donnerstag beide Frauenmannschaften vom Spielbetrieb der Saison 2020/21 abgemeldet. Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

HSG Mörlen:Im Lager der HSG Mörlen startete man mit Athletik- und Lauftraining unter der Leitung von Spielerin Elena Kloppenburg in die Vorbereitung. Nachdem anschließend zunächst unter Michael Chadim in der Halle trainiert wurde, stellte dieser Ende September sein Amt zur Verfügung und Dirk Steinmüller übernahm das Zepter. Unter seiner Leitung werden erste und zweite Frauenmannschaft noch enger zusammenarbeiten. "Unser Ziel ist der Klassenerhalt", sagt die reaktivierte Torfrau Bianca Grundmann, die genau wie Nina Schoppe, Licia Heister und Franziska Schnoor künftig das Trikot der ersten Damenmannschaft tragen wird. Demgegenüber stehen hingegen einige Abgänge, darunter Leistungsträgerinnen der vergangenen Saison.

HSG Butzbach:"Unsere Vorbereitung war insgesamt okay", sagt Michael Hakel, Trainer der Damen der neu gegründeten HSG Butzbach. Neben einigen Testspielen nahm sein Team auch an einem Vorbereitungsturnier der HSG Wettertal teil und bestritt ein Trainingswochenende. Verzichten muss er schwangerschaftsbedingt auf Dörthe Kammel, sodass Hanne-Charlotte Blum im Tor erst mal auf sich allein gestellt ist. Schmerzlich vermisst wird zudem noch immer Ausnahmespielerin Nina Luh, eine absolute Leistungsträgerin der Butzbacherinnen. "Solange Nina noch nicht fit ist, ist jede Einzelne noch mehr gefordert als sonst, aber die Mädels nehmen das an und ziehen mit", freut sich Hakel, der den Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt und auf eine einigermaßen normale Runde hofft. Aufstiegsfavoriten sind für ihn die HSG Gedern/Nidda, die HSG Hungen/Lich und die HSG Fernwald.

HSG Wettertal:HSG-Trainer Holger Weisel blickt auf eine nicht ganz einfache Vorbereitung zurück. "Gerne hätte ich mehr Freundschaftspiele gegen Teams aus anderen Bezirken bestritten, jedoch mussten coronabedingt einige davon ausfallen", sagt Weisel, der seinen Damen eine "gute und motivierte Trainingsbeteiligung" bescheinigt. "Wir konnten nur leider nicht so viel Spielpraxis sammeln wie geplant." Trotzdem möchten die HSG einen Platz unter den ersten sechs erreichen. Neu dabei sind Elissa Eifert und Laura Ewald, Abgänge gibt es keine, weshalb die Spielgemeinschaft aus Oppershofen, Münzenberg und Gambach ein eingespieltes Team stellen wird. Zu den Favoriten um den Aufstieg zählt Weisel die HSG Gedern/Nidda, die HSG Fernwald, die HSG Marburg/Cappel und die HSG Hungen/Lich.

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