Hohen Temperaturen getrotzt

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(pm). Während am vorvergangenen Wochenende die Hitzerekorde in Deutschland gebrochen wurden, ließen es sich die Triathleten Sonja Gierok, Nadine Schmidt und Timo Brückhof des RVW Gambach nicht nehmen, sich dem Dreikampf von Schwimmen, Radfahren und Laufen zu stellen.

Beim traditionsreichen 36. Waldecker Triathlon nahm Gierok erfolgreich über die olympische Distanz teil. Aufgrund einer langen, verletzungsbedingten Laufpause galt dieser Wettkampf als Standortbestimmung für sie. Der Start zum Schwimmen - aufgrund der hohen Wassertemperaturen im Edersee ohne Neoprenanzug - erfolgte zur, bereits sehr warmen, Mittagszeit. Gierok legte die 1500 Meter im Rahmen ihrer Erwartungen zurück. Den als anspruchsvoll bekannten 42 Kilometer langen Radkurs begann sie mit vielleicht etwas zu viel Respekt, sodass sie hier unter ihren Möglichkeiten blieb. Auf der folgenden, leicht profilierten und zehn Kilometer langen Laufstrecke nutze Gierok die angebotenen Abkühlungsmöglichkeiten der Organisatoren und Anwohner. Und sie wurde belohnt: erster Platz in ihrer Altersklasse - ein Sieg, der sie überraschte, aber natürlich auch freute, zumal sie aufgrund der Verletzungsgeschichte im Vorfeld diesen Wettkampf eher defensiv bestritten hatte.

Im Süden Deutschlands nahmen Schmidt und Brückhof derweil am ebenfalls traditionsreichen Chiemsee-Triathlon teil. Bei herrlicher Kulisse schickte ein lauter Kanonenschlag die Athleten bereits um 9 Uhr morgens auf die über 2 Kilometer lange Schwimmstrecke in den angenehm erfrischenden See. Schmidt nahm als Schwimmerin in einer Staffel teil und hatte somit wohl den angenehmsten Part des Tages. Mit einer Schwimmzeit von 37 Minuten legte sie den Grundstein für ein gutes Ergebnis ihres Teams.

Brückhof muss aufgeben

Brückhof kam etwa zwei Minuten später aus dem Wasser: Da auch am Chiemsee ohne Neoprenanzug geschwommen werden musste, war er mit seiner Zeit zufrieden und freute sich auf die Radstrecke über 84 Kilometer in landschaftlich toller Umgebung. Diese absolvierte er in einer herausragenden Zeit von 2:07 Stunden. Er war damit einer der besten Altersklassenathleten und nur wenig langsamer als die Profis. Mit genügend Selbstbewusstsein ging er auf die nun folgende Laufstrecke, die er allerdings nach einer von vier Runden vorzeitig beenden mussten. Die Temperaturen von an die 40 Grad waren für seinen Kreislauf und Körper zu heftig.

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