Hoffnung liegt auf Rückkehrern

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Wer sich erfolgreich gegen den drohenden Abstieg stemmen will, darf nicht so harmlos agieren, wie die Kegler der SG Friedberg/Dorheim. Dass die Wetterauer auf den sehr ergiebigen Bahnen in Gerolsheim mit 5748:6095 derart eingegangen sind, ist ein zwar wenig durch die krankheitsbedingten Ausfälle zu erklären.

Wer sich erfolgreich gegen den drohenden Abstieg stemmen will, darf nicht so harmlos agieren, wie die Kegler der SG Friedberg/Dorheim. Dass die Wetterauer auf den sehr ergiebigen Bahnen in Gerolsheim mit 5748:6095 derart eingegangen sind, ist ein zwar wenig durch die krankheitsbedingten Ausfälle zu erklären.

Diese Niederlage im Abstiegskampf der 2. Bundesliga Mitte ist allerdings kein Grund, Trübsal zu blasen. TuS Gerolsheim ist auf eigenen Bahnen in dieser Saison noch ungeschlagen, ein Sieg wäre also auch in Bestbesetzung unwahrscheinlich gewesen. Drei Spieler – Jan Hofmann bei 973 Holz mit überragenden 682 in die Vollen, Daniel Duchow bei 979 Holz mit 667 in die Vollen und Holger Preuß mit 978 Holz – zeigten solide Leistungen. Tobias Wolf kam mit der Begebenheit der Bahnen derweil glänzend zurecht und notierte sich am Ende mit 1034 (383 im Abräumen) eine Bestleistung, die allerdings immer noch um 27 Kegel niedriger war, als die Leistung des Tagesbesten Jürgen Staab, der sein direkter Gegner war. Michael Meyer (891) und Markus Kastl (893) fanden dagegen nie die richtige Gasse und wussten so die Gunst der Stunde in Gerolsheim nicht zu nutzen.

Nun müssen die Friedberger hoffen, dass die erkrankten Stefan Pfeiffer und Christian Jöckel während der durch das Faschingswochenende bedingten Pause wieder gesund werden, um im enorm wichtigen Heimspiel gegen den Tabellendritten KV Grünstadt am 9. März wieder einsatzbereit sein zu können. Ein Sieg dürfte aller Voraussicht nach schon reichen, um das rettende Ufer zu erreichen. Bei einer Niederlage wird es allerdings sehr eng. Denn zwei Spieltage vor dem Ende sind gleich vier Teams akut abstiegsgefährdet. Zwei von ihnen werden das rettende Ufer erreichen, ein Zweitligist bekommt noch die Gelegenheit, sich über die Relegation den Klassenerhalt zu realisieren.

Da es mit den Duellen zwischen dem KSC Frankfurt Bockenheim und dem TV Dreieichenhain (9. März) sowie zwischen der SG Kelsterbach und Frankfurt Bockenheim (16. März) noch zu zwei direkten Aufeinandertreffen abstiegsbedrohter Teams kommt, werden die aktuellen zwölf Pluspunkte der Kegler aus Friedberg und Dorheim angesichts der Konstellation mit Sicherheit nicht zum sofortigen Klassenerhalt reichen. Am letzten Spieltag ist die SG Friedberg/Dorheim allerdings im Spiel bei der SG 25 Viernheim/BF Hemsbach krasser Außenseiter.

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