Hoffnung liegt auf Larson und Co.

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Als Tyler Larson vor zwei Wochen in Frankfurt eintraf, ging der US-Amerikaner auf seinen neuen Teamkollegen Quantez Robertson zu und teilte dem treuen Kapitän des Basketball-Bundesligisten Frankfurt Skyliners seinen Respekt mit. "Ich habe Tez gesagt: Hey, du bist schon über zehn Jahre bei demselben Team. Ich hingegen habe seit meinem Rookie-Jahr keine einzige Saison bei einem Team durchgespielt." Nach Stationen Lettland, Ungarn, Belgien, Italien und Russland sagt der 27-jährige Wandervogel: "Natürlich wäre es schön, mal eine ganze Saison bei einem Verein zu sein."

Als Tyler Larson vor zwei Wochen in Frankfurt eintraf, ging der US-Amerikaner auf seinen neuen Teamkollegen Quantez Robertson zu und teilte dem treuen Kapitän des Basketball-Bundesligisten Frankfurt Skyliners seinen Respekt mit. "Ich habe Tez gesagt: Hey, du bist schon über zehn Jahre bei demselben Team. Ich hingegen habe seit meinem Rookie-Jahr keine einzige Saison bei einem Team durchgespielt." Nach Stationen Lettland, Ungarn, Belgien, Italien und Russland sagt der 27-jährige Wandervogel: "Natürlich wäre es schön, mal eine ganze Saison bei einem Verein zu sein."

Sein Vertrag läuft vorerst bis Saisonende. Vor zwei Wochen wurde er nachverpflichtet, weil den Skyliners ein passender Spielmacher gefehlt hatte. Larson füllt diese Rolle bisher perfekt aus. Er ist genau der Spielertyp, den sich Trainer Gordon Herbert gewünscht hatte: erfahren, mit Ballkontrolle und Übersicht, ein großer Kämpfer und harter Verteidiger – und ein guter Werfer.

Auf dem Parkett ist der 1,91 Meter große Modellathlet bereits der neue Anführer. Am Mittwoch, im sportlich bedeutungslosen Eurocup-Spiel gegen Ulm (68:83), als Herbert seiner zweiten Garde viel Spielzeit gab, ragte Larson mit 24 Punkten und neun Rebounds heraus. "Ein Leader zu sein, ist Teil meiner Persönlichkeit. Ich will wirklich hart spielen und gewinnen", sagt der Neuzugang. "Der wahre Leader bei uns ist aber Tez. Er ist so lange hier." Zusammen haben sie für neue Hoffnung bei den kriselnden Skyliners gesorgt. Dazugehört auch der zweite Neuzugang Tra Holder, wenngleich er nach langer Verletzungspause noch Nachholbedarf hat.

Nach dem Überraschungssieg gegen Oldenburg wollen die Frankfurter am Sonntag (15 Uhr) beim Bundesliga-Letzten Crailsheim Merlins nachlegen. Weiter fehlen werden die verletzten Leon Kratzer und Akeem Vargas, die laut Herbert wohl erst nach der Länderspielpause Anfang März wieder dabei sein werden. Am nächsten dran an einer Rückkehr in den Kader ist Tray Bell-Haynes nach seiner Sprunggelenkverletzung.

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