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Hoffnug auf Saisonstart am 11. September

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(gs). Die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit aller 28 Profiklubs in DEL und DEL2 kann beginnen. Und das, obwohl offenbar nur Bremerhaven im Oberhaus das 75/25-Modell zum Gehaltsverzicht der Spieler mit seinen Angestellten vereinbart hat. Wie seriös kann jetzt von den Klubs geplant werden? Das fragten wir René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2:

Herr Rudorisch, trotz vieler offener Fragen haben alle Zweitligisten die Lizenz beantragt. Ein gutes Zeichen?

Ja. Ich bin sehr zufrieden, wenn man bedenkt, in welcher Situation wir uns allein aufgrund der Corona-Pandemie befinden.

Konnten die Klubs jetzt denn überhaupt seriöse Pläne einreichen?

Ja, auch wenn die aktuelle Situation nicht einfach ist. Ich stand immer im engen Austausch mit den Standorten, und die Klubs leisten derzeit außergewöhnliche Anstrengungen, um die Standorte stabil zu halten und sich auf eine neue Saison in der DEL2 vorzubereiten.

Noch mal: Niemand weiß doch jetzt, welche Sponsorengelder fließen werden und wie viele Fans sich Eintrittskarten leisten können?

Das ist allen sehr bewusst. Aber wir gehen davon aus, dass bereits geschlossene Verträge eingehalten werden (können). Für uns ist jetzt wichtig zu sehen, wie die Klubs auf die aktuelle Situation kaufmännisch reagieren. Wir erwarten, dass sie nicht die Zahlen des Vorjahres 1:1 übernehmen, sondern zum Beispiel Puffer einbauen.

Wie planen Sie denn als Ligenleiter die nächste DEL2-Saison?

Natürlich haben wir mehrere Optionen. Aber zunächst hoffen wir natürlich auf den Start wie geplant am 11. September und darauf, die Hauptrunde mit 26 Heimspielen austragen zu können. Wir werden in den nächsten Monaten sehen, wie realistisch beides ist. Da sind wir wie viele andere auch natürlich abhängig von politischen Entscheidungen. FOTO: CHUC

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