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Für Florian Knoke (r.) und den SV Steinfurth ist die Saison mit dem letzten Rundenspiel am Sonntag beendet, Maurice Böker und der FC Ober-Rosbach haben noch das Kreispokal-Finale gegen den SC Dortelweil vor der Brust - im Rosendorf.

Im Interview

Warum der SV Steinfurth nach dem Saisonabschluss noch gutes Wetter braucht

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Der SV Steinfurth hat eine solide Saison in der Fußball- Kreisoberliga Friedberg so gut wie hinter sich. Doch nach dem letzten Spieltag am Sonntag wartet mit dem Kreispokalendspieltag am Vater noch ein echtes Highlight auf den Verein. Das ist jedoch auch eine Kraftanstrengung für die ehrenamtlichen Helfer.

Auf eine solide Meisterschaftsrunde in der Kreisoberliga Friedberg blicken die Fußballer des SV Steinfurth zurück. Die Elf von Trainer Maximilian Esposito rangiert vor den finalen 90 Minuten der Saison als Rangsiebter im gesicherten Tabellenmittelfeld - zwar ganze 24 Punkte hinter dem frischgebackenen Meister aus Karben, allerdings aber auch fernab aller Abstiegssorgen. Am kommenden Sonntag steigt für die Rosendörfler mit dem Auswärtsspiel gegen Türk Gücü Friedberg II das Saisonfinale. Nach dem Rundenabschluss wartet auf die Steinfurther aber noch ein echter Höhepunkt: Am Donnerstag, 30. Mai, steigt im Rosendorf der Kreispokalendspieltag mit den Finalpartien der Männer (17.30 Uhr, FC Ober-Rosbach gegen SC Dortelweil), der Frauen (13 Uhr, Spvgg. 08 Bad Nauheim gegen SC Dortelweil) und der Alten Herren (15.30 Uhr, SV Germania Ockstadt gegen SV Ober-Mörlen). Für Steinfurths Vereinsorsitzenden Wolfgang Schneeberger und seine Kollegen ist die Ausrichtung dieses regionalen Sportereignisses auf der eigenen Anlage eine echte organisatorische Herausforderung. Zudem treibt der 71-Jährige bereits die sportlichen Planungen des Vereins für die kommende Saison voran, in der man auf der Kreisoberliga-Bühne wieder oben angreifen will. Im Gespräch mit der WZ gibt Schneeberger einen Einblick hinter die Kulissen der Planungen für den Kreispokalendspieltag, die Steinfurther Ziele für die neue Saison, und verrät, ob die Rosendörfler nach dem Ärger im Sommer des Vorjahres als Teil ihrer Vorbereitung wieder am Bad Nauheimer Fußball-Stadtpokal teilnehmen werden.

Herr Schneeberger, am Donnerstag in einer Woche steigt der Kreispokalendspieltag in Steinfurth - sind die Vorbereitungen bereits abgeschlossen?

Wolfgang Schneeberger:Wir stecken zwar noch mitten in den Planungen, liegen mit den Vorbereitungen aber in den letzten Zügen. Wir sind seit vier Wochen in regem Austausch mit dem Hauptsponsor Krombacher, hatten vor Kurzem eine Platzbesichtigung mit Kreisfußballwart Thorsten Bastian und konnten mit den Jugendkreispokalendspielen vor einer Woche eine Art Generalprobe abhalten. Wir sind alles in allem sehr zufrieden und hoffen nun nur noch auf gutes Wetter für kommenden Donnerstag.

Wie kam es zur Ausrichtung des Kreispokalendspieltags im Rosendorf und inwiefern stellt dieser für Sie eine organisatorische Herausforderung dar?

Schneeberger:Unser Jugendleiter Laif Marx hat die Bewerbung übernommen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, das Ereignis ausrichten zu dürfen, wobei dies natürlich ein wenig organisatorisches Talent erfordert. Wir müssen das Gelände in zwei Bereiche abtrennen - einen Bereich für die Besucher unseres traditionellen Vatertags und einen für die Zuschauer der Kreispokalendspiele. Dies erfordert das Engagement aller Vereinsmitglieder.

Thema Stadtpokal: Nach den Differenzen mit dem Türkischen SV Bad Nauheim im vergangenen Jahr ist der Gruppenligist im Juli Ausrichter des diesjährigen Bad Nauheimer Stadtpokals. Werden Sie an dem Turnier teilnehmen?

Schneeberger:Natürlich. Wobei man dazu sagen muss, dass wir am letzten Juli-Wochenende selbst ein Leistungsturnier auf unserem Platz in Steinfurth veranstalten. Deshalb werden wir - wie schon im Vorjahr- mit einer gemischten Mannschaft beim Stadtpokal in Rödgen antreten.

Inwieweit stecken Sie bereits in den Planungen für die neue Kreisoberliga-Saison?

Schneeberger:Die Kaderplanungen sind so gut wie abgeschlossen. Die Mannschaft wird größtenteils zusammenbleiben. Mit Felix Diehlmann, der im Sommer zurück zur SG Melbach geht, und Bastian Krug, der vor der Saison von der A-Jugend des FC Gießen kam, haben wir zwei Abgänge zu verzeichnen. Dafür können wir mit Joshua Schwer vom FC Gießen und Daniel Beul vom SSV Medenbach auch zwei Neuzugänge begrüßen. Zudem werden wir im nächsten Jahr wieder eine eigene A-Jugend stellen können. Wir haben eine junge Mannschaft mit großem Potenzial. Wir fühlen uns auf der Kreisoberliga-Bühne sehr gut aufgehoben und wollen in der neuen Saison wieder vorne mitspielen.

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