Am Freitagabend soll der Bad Vilbeler Keeper Robin Orband (2. v. r.), der hier mit einer Hand gegen Kapitän des FSV Fernwald, Louis Goncalves (Nr. 8), klärt, wieder in seinem Kasten stehen. Für die Fernwälder geht es am Sonntag unterdessen zu Türk Gücü Friedberg. FOTO: JAUX
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Am Freitagabend soll der Bad Vilbeler Keeper Robin Orband (2. v. r.), der hier mit einer Hand gegen Kapitän des FSV Fernwald, Louis Goncalves (Nr. 8), klärt, wieder in seinem Kasten stehen. Für die Fernwälder geht es am Sonntag unterdessen zu Türk Gücü Friedberg. FOTO: JAUX

Hoffen auf ein Ende der Negativserien

(ace). In der Fußball-Hessenliga darf der FV Bad Vilbel nach langer Zeit endlich mal wieder am traditionellen Freitagabend ran. Um 20 Uhr empfangen die Brunnenstädter am heimischen Niddasportfeld Aufsteiger SV Zeilsheim. Im Gegensatz zu vielen anderen Ligakonkurrenten hat der Sportverein aus dem Westen Frankfurts aufgrund der räumlichen Nähe dem Terminwunsch der Vilbeler zugestimmt. Erst am Sonntag (15 Uhr) dagegen ist Türk Gücü Friedberg gefordert. Nach vier Partien ohne Tor inklusive dem Aus im Hessen-Pokal in Zeilsheim ist am Mittwoch der FSV Fernwald zu Gast am Ober-Rosbacher Eisenkrain.

FV Bad Vilbel - SV Zeilsheim (Freitag, 20 Uhr):Beide Teams waren am späten Mittwochabend noch erfolgreich im Pokal im Einsatz. Die Vilbeler übersprangen die Kreispokal-Hürde beim SV Nieder-Weisel (3:0) souverän und stehen damit in der dritten Runde. Trainer Amir Mustafic verzichtete auf große Experimente und bot eine nominell gut besetzte Mannschaft beim Kreisoberligisten auf. Dass Zeilsheim es schaffte, mit der vermeintlich zweiten Garnitur Türk Gücü Friedberg aus dem Hessenpokal zu kegeln, relativiert Mustafic etwas: "Zeilsheim verfügt über einen recht großen Kader von rund 30 Leuten mit Hessenliga-Niveau." Von denen eben jene, die es nicht in den Kader schafften, regelmäßig im Kreisoberliga-Team zu Einsätzen kommen. Eine solche Bandbreite an Spielern hat der Vilbeler Coach nicht in seinen Reihen, dennoch erkennt der Übungsleiter nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen und dem damit verbundenen Sprung raus aus der Abstiegszone: "Der Aufwärtstrend ist da, wir legen defensive Stabilität an den Tag. Nur vorne müssen wir noch konsequenter agieren." Gegen die punktgleichen Gäste aus dem Main-Taunus-Kreis gilt es nun, den ersten Heimsieg an der Huizener Straße seit August 2019 einzutüten. Zeilsheim erwartet der Coach "als guten Gegner mit hoher Qualität. Sie sind individuell gut besetzt". Personell steht Stammkeeper Robin Orband wieder zur Verfügung, sein überzeugender Vertreter Max Steinbrecher rückt wieder ins zweite Glied. Ayoub Lahchaychi fällt verletzt aus, dafür kann Mustafic wieder mit Ahmet Dogan und dem Koreaner Munkyu Seo rechnen.

FV Bad Vilbel: Orband (Steinbrecher) - Tiago, Tochihara, Gashi, Knauer, Cichutek, Malkiewicz, Emmel, Biehrer, Thielmann, Safaridis (Yildirim, Toskovic, Bouembe, Pandza, Dogan, Seo).

Türk Gücü Friedberg - FSV Fernwald (Sonntag, 15 Uhr):Vier Pflichtspiele warten die Friedberger nun schon auf das nächste Tor und alles, was in den ersten fünf Saisonspielen mit dem Superstart reibungslos klappte, funktioniert jetzt nicht mehr. Selbst mit der Brechstange wollte der Ball in der Schlussphase des Pokalspiels in Zeilsheim nicht die Torlinie passieren, neben Abschlusspech mit einem Lattenkopfball wurden beste Gelegenheiten teilweise kläglich versiebt. Die Torflaute mit dem Ausfall von Torjäger Noah Michel zu begründen, ist für TG-Pressesprecher Selim Karanfil keine Entschuldigung: "Es müssen auch andere in der Lage sein, Tore zu machen." Gegen die Gäste aus dem Gießener Kreis, die mit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage (zwei Pokalspiele) selbstbewusst nach Ober-Rosbach kommen und den ehemaligen Friedberger Erdinc Solak in ihren Reihen haben, soll der Knoten vorne wieder platzen.

Türk Gücü Friedberg: Koob (Hinterkopf) - Eren, Tahirovic, Lee, Printemps, Dudda, Weigand, Jan-Philipp Häuser, Schorr, Hagley, Biber (Auer, Janis Häuser, Usic, Jeon, Fukuhara, Michel (?).

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