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Die MSG Florstadt/Gettenau vor der Saison (hinten, v. l.): Christian Sacks (Trainer), Fabio Grosso, Hendrik zur Heiden, Christoph Schildger, Lukas Peppler, Yannic Wenisch, Peter zur Heiden (Torwarttrainer); (Mitte, v. l.): Steffen Baumgartl, Manuel Wolf, Henning Stark, Christian Backes, Daniel Kuntze, Bela Steven, Jan Stelz (Torwarttrainer); (vorne, v. l.): Nic Stelz, Niels Eckert, David Potschka. Es fehlen: Thorsten Dietzel (Trainer), Jürgen Wagner (Mannschaftsverantwortlicher), Steffen Greife, Marc Popp, Kevin Distel, Marco Boller. (hep)

MSG Florstadt/Gettenau

Hoffen auf eine ruhige Saison

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(se). Um es vorweg zu sagen: Die Fluktuation hielt sich in Grenzen. Handball-Bezirksoberligist MSG Florstadt/Gettenau gehört zu den Mannschaften, die ohne nennenswerte Verstärkungen die Aufgaben in der bevorstehenden Saison angehen werden. Und daraus leitet MSG-Trainer Christian Sacks folgende Beurteilung ab: "Es wird ein schweres Jahr", sagt der Coach und liefert auch gleich die Begründung: "Die Abgänge von Kim Lehr (pausiert) und Niklas Wagner (zum TV Petterweil) wiegen schwer, und es konnten keine externen Neuzugänge präsentiert werden."

Das heißt, die MSG wird in der kommenden Runde nominal möglicherweise schwächer sein als in der vergangenen. Doch Christian Sacks geht nicht pessimistisch in die Spielzeit 2019/20: "Dennoch kommen Spieler aus der zweiten Mannschaft mit viel Potenzial und Motivation dazu", erklärt er. Mit eigenen Leuten sportliche Ziele zu erreichen, hat natürlich einen besonderen Charme, ist allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet. Und so ist die Zurückhaltung von Christian Sacks allzu verständlich: "Was die Erwartungen angeht, sind diese natürlich etwas gedämpft, vor allem, wenn man die Entwicklung in den anderen Vereinen betrachtet."

So erhofft man sich in Florstadt und Gettenau einen Platz im Mittelfeld. Und das ist auch für den Trainer nicht unrealistisch. "Auch wenn wir unserer Ansicht nach einen guten Kader haben", sagt er, "muss man dies auch immer wieder neu zeigen". Das ist in der Bewertung von Christian Sacks in den letzten Jahren nicht immer gelungen. "Konstanz ist daher ein wichtiges Ziel", erklärt er. "Auch sind neue Spieler dazugekommen, die sich erst einmal eingewöhnen müssen." Vier Akteure aus der eigenen "Zweiten" stiegen in den Kader des Bezirksoberliga-Teams auf. Ziel ist es sicherlich, sich weitgehend aus dem Abstiegskampf herauszuhalten. Und so wünscht sich der HSG-Trainer: "Schön wäre eine ruhige Saison, damit sich neue Mechanismen einspielen können."

Für die MSG Florstadt/Gettenau beginnt die Saison 2019/20 mit einwöchiger Verspätung. Die Partie des ersten Spieltages bei der HSG Marburg/Cappel wurde auf den 17. November verlegt. Ihr erstes Punktspiel bestreitet die MSG Florstadt/Gettenau am 21. September, wenn sich die HSG Linden II in der Florstädter Sporthalle vorstellen wird. Acht Tage später ist die MSG dann bei Aufsteiger SG Rechtenbach zu Gast.

Als Titelanwärter Nummer eins sieht man bei der MSG Landesliga-Absteiger HSG Wettenberg II an. "Aber auch Teams wie die HSG Großen-Buseck/Beuern, HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III oder die HSG Hungen/Lich werden mit Sicherheit um den Aufstieg mitspielen", lautet die Prognose von Sacks.

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