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Hördermann gewinnt erneut

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(pm). Für die Ausrichter, den RVG Rockenberg und für die Teilnehmer war die sechste Auflage des inzwischen etablierten Cross-Duathlon eine große Herausforderung. Der sonst sehr schnelle und gut befahrbare 14,3 Kilometer lange Radparcours über Feldwege und den Wohnbacher Forst erforderte jedoch durch den Regen in diesem Jahr noch mehr Aufmerksamkeit und besonders viel Kraft in den weicheren Passagen.

Zum Hauptrennen um 11.30 Uhr traten ca. 150 Teilnehmer an. Die weiteste Anreise hatte Marina Muhl aus Schaffhausen in der Schweiz. Sie nimmt für den RVG Rockenberg an Triathlon-Wettkämpfen teil und ist mit dem früheren Radprofi und Rocky Joschka Beck aus Echzell liiert. Besonders zahlreich vertreten waren die Sportler von Triathlon Wetterau, die diesen Termin für Ihre Vereinsmeisterschaften ausgewählt hatten.

Bei den Männern wiederholte Vorjahreseuropameister Rene Hördemann aus Baunatal seinen Erfolg aus 2018 in 54:01 Minuten. Ihm folgten Bastian Schäfer aus Butzbach in 54:26 Minuten und der Frankfurter Haimo Kiefer in 56:05 Minuten. Vierter, und damit Vereinsmeister von Triathlon Wetterau, wurde Hendrik Apel in 56:56 Minuten. Schnellste Frau war Sylivia Heller in 1:09:04 Stunden vor Marina Muhl, die in 1:09:48 finishte. Dritte, und damit Vereinsmeisterin von Triathlon Wetterau, wurde Manuela Barthels in 1:12:50 Stunden.

Bei den Staffeln sollte es zu einem tollen Fotofinish kommen, das mit einem Wimpernschlag Julian Schepp und Maximilian Löhr vor Vater Peter und Sohn Erik Büchele aus Biebertal gewann, zeitgleich in 55:32 Minuten. Dritte wurden Niklas und Oliver Harsy in 57:43 Minuten. Die Mixed Staffel entschieden Julia Sust und Michael Seidl-Streb in beeindruckenden 57:53 Minuten für sich. Auf Platz zwei kamen Julia Schallau und Chris Schmidt aus Butzbach in 58:41 Minuten vor Jessica Lewerenz und Jens Hubert in 1:02:10 Stunden ins Ziel.

Erstmals dabei waren auch Teilnehmer in der Jugendklasse B. Trotz eines Verfahrers zu Beginn der Radstrecke setzte sich Arvid Koop vom RV Gießen-Kleinlinden in 1:00:22 Stunden durch. Franziska Möller wurde als einzige Jugendliche in 1:16:49 gezeitet. Besonders erfreulich war für die Veranstalter, dass es keine nennenswerten Stürze gab.

Hüpfburg auf Laufstrecke

Ein Schmankerl gab es beim Rennen der Bambini (4-5 Jahre) und Kids (6-7 Jahre). In die Laufstrecke wurde zur Begeisterung der Kinder und deren Eltern eine Hüpfburg eingebaut. Dort hing in der Mitte ein Sack herab, der umrundet werden musste. Erst dann durften die Bambini auf ihre Laufräder und die Kids auf ihre Fahrräder. Den für alle Teilnehmer der Wettbewerbe obligatorische Apfelkuchen, gespendet von den Rockenberger Bäckern Kraus und Schmitt, gab es natürlich auch.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Typisierungen für die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS) durchgeführt und eine Tombola mit lukrativen Preisen zugunsten der DKMS organisiert. Insgesamt standen 100 Preise zur Verlosung bereit, die von vielen Unterstützer aus der Region gespendet wurden.

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