Ein höheres Netz und eine Extra-Linie

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(red). Zu einer der ersten Sportarten, die nach den Lockerungen der Restriktionen wegen der Corona-Pandemie ein Comeback versuchen, zählt Beachvolleyball. Die Ausübung im Freien - beispielsweise auf der Anlage der SG Rodheim - mit nur zwei Spielern auf der acht mal acht Meter großen Spielfeldhälfte prädestiniert diese Sportart im Gegensatz zu vielen anderen, auch unter Beachtung der neuen Hygiene- und Abstandsregeln.

Training im Beachvolleyball ist ab sofort auch in Hessen wieder erlaubt, bei Einhaltung der besonderen Hygiene- und Abstandsregeln. Der Deutsche Volleyball-Verband hat ein Übergangskonzept entwickelt, wie dies gelingen kann. Das größte Problem sind die Schlag- und Blockaktionen am Netz, bei denen sich die Spieler der beiden Mannschaften zu nahe kommen können. Als Lösung empfiehlt der Verband ein Verbot solcher Ballaktionen. Dafür ist ein durch eine Extra-Linie zu kennzeichnender Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

Dazu erwägt der Verband, die Netze um 20 Zentimeter zu erhöhen. Aufschläge sollen nicht in die Mitte zwischen die zwei Gegenspieler gespielt werden, damit diese sich bei der Annahme nicht zu nahe kommen.

Untersagt sind auch die bisher üblichen geselligen Nachbetrachtungen der Spiele, die Sportanlagen sind im Anschluss umgehend und getrennt zu verlassen.

Im Hessischen Volleyball-Verband (HVV) haben sie die Hoffnung auf eine verkürzte Saison noch nicht ganz aufgegeben. "Deshalb haben wir die Beachvolleyballturniere zunächst nur bis Ende Juni abgesagt", erklärt Heike Müller, Mitglied der HVV-Beachkommission: "Ab Juli hoffen wir noch, dass Turniere stattfinden können."

In Hessen gibt es insgesamt fast 1000 organisierte Beachvolleyballer. Die Saisonlizenzgebühr für die Teilnahme an der dann verkürzten HVV-Beach-Tour hat der Verband schonmal auf 15 Euro reduziert.

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