Höchster Zweitliga-Sieg

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(pm). Höchster Sieg in der Zweitligageschichte für den VfB Friedberg. Die Wasserballer von Trainer René Reimann deklassierten am Wochenende Schlusslicht WV Darmstadt 70 mit 16:5 (2:0, 3:2, 4:1, 7:2) und festigten somit ihren siebten Platz in der Tabelle. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Südhessen war ein Heimsieg Pflicht, zumal bereits das Hinspiel mit 16:8 deutlich gewonnen worden war. Doch die Friedberger waren im Vorfeld des Spiels im heimischen Usa-Wellenbad auch gewarnt, denn Darmstadt hatte vor Wochenfrist auswärts Bietigheim bezwungen, wo der VfB kürzlich noch verloren hatte.

Nach der frühen 2:0-Führung durch Hannes Gläser und Vladimir Sytnyk im ersten Abschnitt versäumte es der VfB, im Usa-Wellenbad nachzulegen. Trainer René Reimann zeigte sich unzufrieden und bemängelte in der Viertelpause den fehlenden Vorwärtsdrang. So richtig kamen die Kreisstädter auch erst ab dem dritten Viertel in Fahrt. Die VfB-Defensive arbeitete zuverlässig und ließ wenig zu. Vor dem Darmstädter Tor wurden derweil zahlreiche Chancen erspielt und insbesondere die sieben Tore in den letzten sechs Spielminuten zeigten die Dominanz der Hausherrn.

Insgesamt neun Spieler konnten sich dabei in die Torschützenliste eintragen. Das zwischenzeitliche 11:3 durch Norman Reichold wurde besonders umjubelt, denn das erst 15-jährige Nachwuchstalent erzielte seinen ersten Zweitliga-Treffer. Tobias Hahn kam auf vier Tore und bleibt somit mit insgesamt 43 Treffern Friedbergs Torjäger Nummer eins - bemerkenswert, da Hahn als Centerverteidiger eigentlich vor allem als Abwehrchef agiert.

Trainer Reimann zufrieden

"Ich bin sehr zufrieden. Nach meinem Weckruf hat meine Mannschaft insbesondere in den letzten beiden Viertel souverän aufgespielt", sagte Reimann nach dem Spiel. "Der Sieg hätte bei besserer Chancenverwertung auch noch höher ausfallen können."

VfB Friedberg: Oberwallner; Duch, Gläser (3), Hahn (4), Hondrich (2), Klein, Lorenz (1), Reichold (1), Scerbinin (1) , Scholl (1), Sytnyk (2), Vetter (1), Zinnel.

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