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2:1 – Hoch-Weisel II und Inter Reichelsheim jubeln

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Von: Ottwin Storck

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Das Wochenende in der Kreisliga B Nord stand im Zeichen der Städteduelle. Die Hoch-Weiseler Reserve schlug den VfR Butzbach, während Inter den SV Reichelsheim bezwang.

Nur vier Punkte trennen die fünf Erstplatzierten in der Fußball-Kreisliga B Nord voneinander. Allerdings haben sie eine unterschiedliche Anzahl von Spielen absolviert. So hat der SKV Beienheim II gegenüber der Konkurrenz bis zu drei Partien weniger ausgetragen. Auch das gestrige Spiel der Beienheimer in Bingenheim wurde kurzfristig abgesetzt. Somit zog der TFV Ober-Hörgern durch ein 4:0 gegen den SVP Fauerbach an Beienheim vorbei. Mit dem gleichen Resultat setzte sich der SV Schwalheim gegen Stadens Zweite durch. Aus dem Spitzenquartett gewann zudem der SV Nieder-Weisel II mit 3:1 gegen die TSG Wölfersheim. Im unteren Tabellenbereich machte der SV Hoch-Weisel II weiter Boden gut und bezwang den VfR Butzbach mit 2:1. Bei den Butzbachern steht seit ein paar Tagen Oliver Waschkowitz für Peter Morbe auf der Kommandobrücke. Mit dem Trainerwechsel reagierten die Butzbacher auf die zulätzt mäßige sportliche Entwicklung. Das Reichelsheimer Ortsderby entschied der FC Inter mit 2:1 für sich gegen den SV 1920. +++Hier geht zu den Spielen der Kreisliga B Süd+++ SSV Heilsberg besiegt die KSG Bönstadt im Kellerduell mit 6:1

SV Hoch-Weisel II – VfR Butzbach 2:1 (2:1): Im Butzbacher Stadt-Derby legte der Ex-VfR-Akteur Eduard Filbert mit seinem Treffer nach elf Minuten den Grundstein zum Hoch-Weiseler Erfolg. Neun Minuten danach glich Tom Herbering für die Kernstädter aus. Ronald Passet hatte für den SV eine schnelle Antwort parat, als er in der 28. Minute das 2:1 machte. Die letzte Stunde blieb trotz beidseitiger Chancen torlos, sodass die Gastgeber am Ende einen knappen Erfolg für sich verzeichnen konnten.

SV Nieder-Weisel II – TSG Wölfersheim 3:1 (2:0): Nach 90 Minuten stand ein verdienter Nieder-Weiseler Sieg zu Buche. Das Führungstor resultierte aus einem an Sebastian Schlosser verursachten Strafstoß, den Alexander Müller zum 1:0 einschoss (18.). Unmittelbar vor der Pause baute Dominik Strasheim den Vorsprung auf 2:0 aus. Nach einer Stunde war das Spiel endgültig entschieden. Mit einem satten Rechtsschuss aus 16 Metern traf Marcel Litschel zum 3:0 ins Wölfersheimer Gehäuse. Der 3:1-Gästeanschluss durch Dennis Muth fünf Minuten später brachte den Weiseler Sieg nicht mehr in Gefahr. Nieder-Weisels Jan Saltenberger sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (76.).

TFV Ober-Hörgern – SVP Fauerbach 4:0 (2:0): Im Feld hielten die Fauerbacher durchaus mit. In den entscheidenden Szenen zeigten sich die Ober-Hörgerner entschlossener und kaltschnäuziger. Gleich dreifacher Torschütze des neuen Tabellenzweiten war Spielertrainer Christian Teschner. Nach 16 Minuten verwandelte er einen von Thorsten Sturm hereingebrachten Eckball, der zu kurz von Fauerbach abgewehrt wurde, zum 1:0. Sturm bereitete auch Tor Nummer zwei vor. Seine Freistoßflanke köpfte Sven Lawall zum 2:0 in die Maschen (34.). Mit einem vom Innenpfosten abgeprallten 16-Meter-Schuss (54.) sowie einem Treffer aus spitzem Winkel (75.) erzielte der TFV-Coach seine Tagestreffer zwei und drei.

FC Inter Reichelsheim – SV Reichelsheim 2:1 (0:0): Die rund 100 Zuschauer in Reichelsheim sahen ein faires Derby, in dem sich vor der Pause keine Mannschaft Vorteile erspielte. In den zweiten 45 Minuten war Inter die stärkere Mannschaft. So gelang Enis Cirak schon drei Minuten nach Wiederbeginn das 1:0. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war alles wieder offen. Artur Sterk hatte mit einem Freistoß für den SV ausgeglichen. Auch der Siegtreffer entsprang einem direkten Freistoß. Emre Cirak nahm in der 80. Minute zum 2:1-Inter-Erfolg genau Maß.

SV Schwalheim – SV Staden II 4:0 (0.0): Von einer trägen ersten Halbzeit sprach Schwalheims Pressewartin Jessica Schneider. Nach der Pause erwies sich die Heimmannschaft als die agilere Mannschaft. Maximilian Koziolek (55.), Arthur Lider (57.), Dominik Weimer (64.) und Felix Wichmann (84.) sorgten noch für den zunächst kaum für möglich gehaltenen klaren Sieg der Germanen.

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