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Marc Tortell

Leichtathletik

Hieronymi Hochschulmeister

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(web). Bei den Deutschen Studenten-Meisterschaften in Köln an Christi Himmelfahrt hat Lars Hieronymi von der LG ovag Friedberg-Fauerbach die Goldmedaille über 200 Meter gewonnen. Im Ziel stoppte die Zeit bei einer neuen Saisonbestmarke von 21,40 Sekunden - damit setzte sich Hieronymi gegen 25 Konkurrenten durch. Im Trikot der TU Darmstadt holte er zudem noch Silber über 400 Meter. In 47,84 Sekunden - persönliche Bestzeit - musste sich der LG-Athlet nur um sechs Hundertstel geschlagen geben. Für den Sprinter aus der Kreisstadt war die Goldmedaille über 200 Meter der erste Freiluft-Titel bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Die waren in diesem Jahr mit knapp 500 Leichtathleten aus rund 80 Hochschulen überdurchschnittlich stark besetzt, steht doch im Juli die 30. Sommer-Universiade in Neapel an - und die Teilnahme in Köln ist eine Voraussetzung für einen Start dort.

Rendels Top-Läufer Marc Tortell lief im Trikot der Accadis Hochschule Bad Homburg zum Vizetitel über 1.500 Meter. Es war ein rein taktisches Rennen, in dem er auf den letzten 300 Metern die Initiative ergriffen hat. Trotz einer sehr schnellen letzten Runde um die 56 Sekunden wurde er auf den letzten 50 Metern noch knapp überspurtet. 3:53,33 Minuten und eine halbe Sekunde hinter Frederik Ruppert von der Kölner Universität feierte Tortell den zweiten Platz. "Damit lässt seine Form auf gute Ergebnisse für die zukünftigen Wettkämpfe hoffen", sagt seine Mutter und Trainerin Uta Tortell.

Bei den Frauen startete die LG ovag-Athletin Anna Hülsmann (Uni Frankfurt) über 200 und 400 Meter. Die kürzere Distanz legte sie in 25,88 Sekunden zurück - Rang 14. Über die Stadionrunde finishte Hülsmann in 58,32 Sekunden, wurde Zehnte und freute sich über eine neue Bestzeit. Stabhochspringer Gordon Porsch fuhr aus Köln zwar ohne "zählbares Ergebnis" wieder nach Hause - riss drei Mal die Anfangshöhe von 5,20 Meter - sammelte dafür aber wichtige neue Erkenntnisse im Wettkampf. "Gordon wird immer schneller und sicherer am Stab", berichtet Vater und Trainer Dietmar Porsch über den Weg raus aus der Verletzungsmisere. "Positiv ist, dass Gordon weit über die Einstiegshöhe von 5,20 Meter springt und es ›nur‹ am genauen Timing liegt. Das kommt mit vielen Sprüngen, die aber nur bedingt im Training möglich waren." Bei jedem Sprung in Köln hatte Porsch einen jeweils härteren Stab ausprobiert. Die Chance auf den nächsten Wettkampf und gute Sprünge bietet sich für Gordon Porsch schon am kommenden Wochenende. (Fotos: web)

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