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Hier haben alle Qualen ein Ende: Henrik Apel vom ASC Marathon Friedberg kommt auf dem roten Teppich in der Festhalle an.

Frankfurt-Marathon

Hessentitel in der M35 für Henrik Apel

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Henrik Apel (ASC Marathon Friedberg) belohnt für sein Training und läuft in Frankfurt mit 2:36 Stunden in der M35 auf Platz eins der Hessenwertung. Vier Wetterauer bleiben unter drei Stunden.

(web). Temperaturen im zweistelligen Bereich ließen durchaus schnelle Zeiten bei der 38. Auflage des Frankfurt-Marathons zu, wenn auch der einsetzende Regen ab 12 Uhr zu erschwerten Bedingungen führte. Unter den 10 550 Teilnehmern, die das Ziel erreichten, kamen eine Handvoll Wetterauer auf ein Finish unter drei Stunden. Henrik Apel vom ASC Marathon Friedberg feierte mit einer Zeit von 2:36:38 Stunden die hessische Marathonmeisterschaft der M35. Steffen Knauer aus der M50 (SC Dortelweil) blieb mit 2:48:55 deutlich unter drei Stunden. 2:49:46 zeigte die Uhr im Ziel für Florian Stolz (LP Büdingen), der damit 30. der M45 wurde. Timo Schmidt (Lauftreff Florstadt) jubelte in der Festhalle über starke 2:55:13 Stunden.

Oberhessencup-Siegerin Lena Becker (TGV Schotten) wurde in 3:06 hessische Vizemeisterin der U23. Die schnellsten weiblichen Füße aus der Wetterau hatte Katharina Grohmann (3:12:59).

ASC Marathon Friedberg: Henrik Apel landete mit 2:36:38 den ganz großen Treffer: Damit wurde der Bad Nauheimer Hessenmeister in seinem letzten Jahr in der M35 und Gesamtsechster landesweit. "Vor acht Wochen habe ich als Zielzeit 2:36 Stunden festgesetzt und danach meine unmittelbare Laufvorbereitung ausgerichtet", so Apel. "Dass ich das genauso umsetzen konnte, war für mich der absolute Wahnsinn. Beim Zieleinlauf in der Festhalle realisierte ich, dass ich für mein hartes und strukturiertes Training belohnt wurde."

In den roten Vereinsfarben des Kreisstädter Laufvereins erreichte Christian Smolka mit 3:09:40 Stunden den vierten Platz der "Hessischen" in der AK 35. M50-Oberhessencup-Sieger Christoph Sulzer indes ging es nicht ganz so gut: Nach flottem Start erlitt er einen Einbruch, hatte Magenbeschwerden und finishte in 3:31 Stunden als 13. Hesse seiner Altersklasse. "Im Ziel habe ich mich dennoch gefreut, die Familienstaffel mit meinen Kindern Eva und Jakob finishte in 3:27 Stunden und hatte ihren Spaß." Drei Minuten schneller als Sulzer finishte Jörg Rossberg aus dem ASC-Vorstand. Damit wurde der Bauingenieur 100. der M55.

30 Minuten schneller als je zuvor lief Jonas Stein die 42,195 Kilometer durch die Bankenmetropole: Glatte 3:00:03 Stunden zeigte die Uhr im Ziel für den Bad Nauheimer. Damit wurde er 151. der männlichen Hauptklasse. "Damit bin ich megahappy, auch wenn ich jetzt statt 2:59 eine 3 auf der Uhr stehen habe", freut sich Stein. Langstreckler Gerald Baudek zeigte sich mit 3:17:36 auf Platz 142 der M50 zufrieden.

Schmidt setzt Maßstäbe für Florstadt

LT Florstadt: Mit einer neuen Bestzeit und der schnellsten Marathon-Zeit des Lauftreffs finishte Timo Schmidt mit 2:55:13 Stunden. Mit einer konstanten Geschwindigkeit von 4:09 Minuten pro Kilometer wurde er 110. der Hauptklasse. Sven Höller, der drei Tage zuvor die Geburt des kleinen Thilo feiern durfte, lief mit einer Zeit von 3:23:22 Stunden über den roten Teppich in der Festhalle.

Die Ultraläufer Edgar Lamberz und Dirk Predki kamen gleichzeitig mit einer Zeit von 4:02:25 Stunden über die Ziellinie. Für Thomas Leyhausen war es der erste Marathon seit vier Jahren. 4:10:51 Stunden benötigte er mit seinem Trainingspartner Dieter Petry. Im Staffelwettbewerb startete die Familie Trappe mit Corinna, Louisa, Leon und Stefan und erreichte eine Zielzeit von 4:11:51 Stunden. Verletzungsbedingt lief Marion Gröninger die erste Strecke für Corinna Trappe.

Die LG ovag Friedberg-Fauerbach schickte derweil nur Stephan Siddi an den Start, der nach 4:18:02 Stunden die Ziellinie überquerte. Michael Kalunka vom TSV Nieder-Mörlen feierte die Stimmung in der Festhalle nach 3:27 Stunden zeitgleich mit seinem Vereinskollegen Ralf Steinert.

Fun-Ball Dortelweil: Sieben Fun-Baller waren am Start. Profi-Triathletin Katharina Grohmann startete für das Team Rosbacher. 3:12:59 Stunden benötigte die Physiotherapeutin. Mehran Farasaty folgte in 3:13:47. Unwesentlich langsamer lief Martin Frerichs (3:14:10). 3:25:11 zeigte die Uhr für Stefan Rheindorf (207. M50). Thomas Dey-Menzl finishte auf Platz 28 der M60 in 3:33:47 Stunden. M50er Stefan Dröge beendete seinen ersten Marathon in 4:12:43 Stunden, Patrick Jordan blieb mit 3:46:07 deutlich unter vier Stunden.

FSV Maibach: Als Familienstaffel mit von der Partie war die Familie Reich. Catharina durfte im großen Starterfeld an der Messe als erste Läuferin starten. Durch die zahlreichen Anfeuerungsrufe gepuscht, war sie erfolgreich auf der 12,9-km-Runde unterwegs, bevor sie an Concetta übergab. Die überquerte auf ihrer 6,1-km-Strecke den Main und lief von Sachsenhausen nach Niederrad zu ihrem Wechselpunkt. Sowohl Catharina als auch Concetta Reich schnupperten erstmals Marathonluft. Nach der Übergabe machte sich Bernd auf seine 9,5 km, um der am letzten Wechselpunkt in Nied im Regen wartenden Elena das Band zu übergeben. Trotz widriger Witterungsverhältnisse auf der langen Mainzer Landstraße (Regen und Gegenwind) zog die Schlussläuferin bis Kilometer 42 durch.

Noel Freder U16-Sieger bei Minis

Im Mini-Marathon über 4,2 Kilometer beeindruckte der VfL Altenstadt unter den 2000 Schülern mit den Leichtathleten Jussin Nissinen (14:47) auf Gesamtplatz acht und Noel Freder (1. U16, 15:12). Kjell Jona Credner holte mit 15:45 Minuten Bronze in der U14. Die Bad Nauheimer Schwimmerin Ayane Sugino siegte bei den Mädels in der Altersklasse U12 als Gesamtsiebte in schnellen 17:32.

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