Fußball / Die Hessenligisten im Test

Hessenligisten im Test: Türk Gücü mit klarem Sieg und schweren Beinen

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(ub). Jene beiden Klubs, die den Fußballkreis Friedberg in der Saison 2019/2020 auf der Hessenliga-Bühne vertreten, probten am vergangenen Wochenende in drei Testduellen den Ernstfall. Dabei spielten die Resultate für die jeweiligen Übungsleiter eine eher untergeordnete Rolle, weil allenthalben eifrig durchgewechselt wurde. Unterm Strich blieb festzuhalten: Während der FV Bad Vilbel souverän gewann, gab es für Türk Gücü Friedberg binnen 24 Stunden Sieg und Niederlage.

Spvgg. Neu-Isenburg - FV Bad Vilbel 1:5 (0:4):Weil 22 Spieler, darunter zwölf Neuzugänge, eine ganze Menge sind, konnte es sich Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic erlauben, nach 45 Minuten komplett durchzuwechseln. Gegen den ehemaligen Hessenliga-Rivalen legten Farid Affo (24./29.), Maximilian Brauburger (35.) und Alexandr Railean (39.) bis zur Pause vier FV-Goals vor - Neu-Isenburgs Tim Kalzu verkürzte auf 1:4 (49.). Für die auch in der zweiten Hälfte klar dominierende Mustafic-Elf besorgte Asmir Hajdarovic nach einer Stunde den fünften und letzten Treffer. "Phasenweise sah das wirklich gut aus", meinte FV-Sprecher Harald Wilke.

Türk Gücü Friedberg - DJK Bad Homburg 7:0 (2:0):Nach etlichen Trainingseinheiten feierten Trainer Carsten Weber als auch sieben der acht Neuzugänge Premiere unter Wettkampf-Bedingungen. Dabei erwiesen sich die Gruppenliga-Fußballer aus Bad Homburg als Kontrahent, der die Türk Gücü-Elf nur selten in Verlegenheit zu bringen vermochte. Zwei Tore von Ertugrul Erdogan (3./12.) ermöglichten den Kreisstädter ein beruhigendes Pausenpolster, ferner traf Marvin Akkus Rodriguez nach einer Printemps-Flanke nur den Pfosten (4.). Ab den zweiten 45 Minuten ging’s Schlag auf Schlag: Weitere TG-Treffer von Semun Biber (59.), Abdussamed Gürsoy (65.), Erdinc Solak (76.), Alit Usic (80.) und Shelby Printemps (88.) verdeutlichten den Zwei-Klassen-Unterschied auch zahlenmäßig.

SF/BG Marburg - Türk Gücü Friedberg 2:1 (1:1):Einen Tag nach dem Kantersieg traf die Mannschaft von TG-Trainer Carsten Weber auf einen deutlich stärkeren Kontrahenten und zog im Gastspiel beim Mitte-Verbandsligisten knapp den Kürzeren. "Die Jungs hatten schwere Beine. Das hat man deutlich gesehen", sagte Friedbergs Spielausschussmitglied Sercan Kaplan. Marburg erwischte den besseren Start und ging nach 14 Minuten durch Sascha Huhn in Führung. Den Ausgleich der Kreisstädter besorgte Abdussamed Gürsoy in der 40. Minute. Für die Entscheidung zugunsten der Platzherren zeichnete Nils Weber fünf Minuten vor dem Abpfiff verantwortlich.

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