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Der Bad Vilbeler Spieler Rodrigo David Tiago (Mitte) genießt am Sonntag mit seinem Team Heimvorteil beim Hessenliga-Derby gegen Türk Gücü Friedberg um Alit Usic (links).

Fußball

Hessenliga-Derby zwischen FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg

Der FV Bad Vilbel geht mit Rückenwind ins Derby gegen Türk Gücü Friedberg. Die Elf von Trainer Amir Mustafic hat am Mittwoch den ersten Hessenliga-Sieg eingefahren. Auf den wartet Friedberg noch.

(ace). In der Gruppe B der Fußball-Hessenliga wird am Sonntag um 15 Uhr das Wetterauer Derby zwischen dem FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg angepfiffen. An der Huizener Straße messen sich die besten Vereine des Kreises Friedberg, und nach den Ergebnissen vom Mittwoch gehen die Gastgeber aus der Brunnenstadt mit einem Vorsprung von drei Punkten in die Partie gegen den Dauerrivalen der letzten Jahre.

Bei Türk Gücü war der spielende Co-Trainer Patrick Schorr mit der 1:3-Niederlage gegen den SC Waldgirmes alles andere als zufrieden. Besonders das Auslassen bester Möglichkeiten in der lange 1:1 stehenden Partie ärgerte den als Innenverteidiger eingesetzten Ex-Profi: »Wir müssen schauen, dass wir am Sonntag ein anderes Spiel machen. Da ist der Gegner relativ egal, für uns ist das ein Spiel wie jedes andere.« Julian Dudda könnte wieder einsatzbereit sein, sodass Schorr dann wieder seine Idealposition als linker Verteidiger einnehmen könnte. Zusätzlich ist Yilmaz Kilic wieder ins Training eingestiegen, sein Einsatz dürfte aber noch zu früh kommen. Da die Kreisstädter einmal spielfrei hatten und das Auftaktspiel in Waldgirmes auf den 22. September verlegt wurde, hinken sie in der Tabelle etwas hinterher. Da bislang nur ein Punkt zu Buche steht, rangiert Türk Gücü derzeit nur auf Rang zehn der Elfergruppe. »Viele Ausrutscher dürfen wir uns nicht erlauben, ich bin aber überzeugt, dass wir noch in einen Lauf kommen«, erklärt Schorr. Ob Cheftrainer Carsten Weber das Derby an der Seitenlinie erleben wird, hängt davon ab, inwiefern er seine Grippe auskuriert.

Beim FV Bad Vilbel wirkte Amir Mustafic wieder mit voller Begeisterung als Trainer mit und war angetan vom ersten Saisonsieg gegen den TuS Dietkirchen (3:1). Nach dem heftigen Aderlass im Sommer hatte der Coach aus der Not eine Tugend gemacht und setzt jetzt noch mehr auf junge Talente aus der Region. »Sie brauchen sicherlich noch etwas Zeit, aber die jungen Spieler lernen immer weiter dazu und haben nun endlich auch ein Erfolgserlebnis bekommen«, sagt Mustafic.

Rückkehrer Domagoj Filipovic könnte in den Kader aufrücken, der Einsatz von Kapitän Thorben Knauer ist dagegen beruflich bedingt ausgeschlossen. »Türk Gücü hat einen richtig guten Kader, wir wollen uns nicht verstecken und mutig nach vorne agieren«, so seine Devise.

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