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Hessenderby in der Osthalle

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Von: Redaktion

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Für die Fans ist es immer eines der Highlights im Kalender der Basketball-Bundesliga: Das Hessenderby zwischen den Gießen 46ers und den Skyliners aus Frankfurt. Heute steigt um 19 Uhr in der Osthalle die nächste Auflage. Allerdings wird es auch ein Spiel der Jungs in Trainingsanzügen, denn auf beiden Seiten können einige Spieler nicht mitwirken und müssen auf der Bank oder Tribüne Platz nehmen. Dass das kein Hindernis für Erfolg sein muss, hat das letzte Wochenende bewiesen, als beide Mannschaften trotz enormer Verletzungssorgen siegreich waren: Während die 46ers sich in Braunschweig zwei Punkte erkämpften, besiegten die derzeit viertplatzierten Frankfurter Alba Berlin in eigener Halle.

Für die Fans ist es immer eines der Highlights im Kalender der Basketball-Bundesliga: Das Hessenderby zwischen den Gießen 46ers und den Skyliners aus Frankfurt. Heute steigt um 19 Uhr in der Osthalle die nächste Auflage. Allerdings wird es auch ein Spiel der Jungs in Trainingsanzügen, denn auf beiden Seiten können einige Spieler nicht mitwirken und müssen auf der Bank oder Tribüne Platz nehmen. Dass das kein Hindernis für Erfolg sein muss, hat das letzte Wochenende bewiesen, als beide Mannschaften trotz enormer Verletzungssorgen siegreich waren: Während die 46ers sich in Braunschweig zwei Punkte erkämpften, besiegten die derzeit viertplatzierten Frankfurter Alba Berlin in eigener Halle.

Die neuen Talente: Man kann nur den Hut ziehen vor der Arbeit von Trainer Gordon Herbert: Schon in dieser Saison ruft der neue Zyklus von Talenten, der nach dem Abgang von Spielern wie Johannes Voigtmann (Baskonia Vitoria, Spanien) oder Danilo Barthel (Bayern München) vor der letzten Spielzeit gestartet wurde, Topleistungen ab: Der 18-Jährige Isaac Bonga ist mit 6,6 Punkten, 3,4 Rebounds und 2,3 Assists im Schnitt ein wichtiger Bestandteil der Rotation, dazu überragt mit Guard Phil Scrubb (18,8 Zähler pro Spiel) im Backcourt. Aber: Scrubb wird heute ebensowenig auflaufen wie Richard Freudenberg, Jonas Wohlfarth-Bottermann, Niklas Kiel oder Shawn Huff. Dafür kehrte Guard AJ English vor dem Wochenende nach Frankfurt zurück und erzielte gleich 17 Punkte gegen Berlin.

Die Wiedersehen: Aus Gießener Sicht ist Marco Völler eine besondere Personalie: Erst vor zwei Wochen wechselte der Powerforward von der Lahn an den Main und erzielte direkt im ersten Spiel so viele Punkte für die Frankfurter wie bis dato im gesamten bisherigen Saisonverlauf für Gießen, nämlich acht. Bislang versenkte Völler alle acht Feldwürfe im Skyliners-Dress, greift sich dazu vier Rebounds pro Spiel ab. Ob ihm das auch gegen Mahir Agva gelingen wird? Der 21-Jährige kam im Sommer aus Frankfurt nach Gießen und wurde zuletzt von Trainer Ingo Freyer wiederholt als Vierer eingesetzt, wo er gegenüber Völler sieben Zentimeter mehr Körpergröße zu bieten hätte.

Das Lazarett: Wie schon in Braunschweig drohen auch gegen Frankfurt Max Landis, Dee Davis, Austin Hollins und Jamar Abrams, und damit vier der fünf besten Scorer der 46ers, auszufallen. Auch die Amerikaner des ProB-Teams, Jeril Taylor und Nick Hornsby, die in Niedersachsen und zuvor gegen Ulm aushalfen, können nicht spielen: Sie haben aufgrund der Weihnachtspause in der dritten Liga derzeit Urlaub.

Der Blick in die Vergangenheit: Nur 25 Prozent beträgt die Siegquote der 46ers in Ligaduellen mit dem Rivalen aus der Bankenmetropole: Acht aus 32 Duellen. Aber diese acht haben es in sich: Wahrscheinlich erinnert sich noch jeder Gießener Fan an das Derby in Frankfurt vor zehn Jahren, als Roessler die 46ers kurz vor Schluss zum Sieg schoss. Auch das Spiel in der Osthalle letzte Saison ist in guter Erinnerung: Schließlich war das 69:52 nicht nur der höchste Gießener Derbysieg, sondern auch der erste Heimerfolg gegen Frankfurt nach 15 Jahren.

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