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Wide Reciever George Robinson (r.) trifft zum Abschluss der Hauptrunde in der German Football League mit Frankfurt Universe auf die Marburg Mercenaries.

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Ein Hessenderby mit angezogener Handbremse

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(kaja). Bald beginnen sie wieder, die Nächte, in denen Patrick Griesheimer wenig Schlaf bekommt. In denen der 44-Jährige, statt sich im Bett zu entspannen, Football-Videos anschaut und Spielzüge entwirft, mit denen das Ei durch die Linien der Gegner hindurch in die Endzone befördert werden könnte.

Bis es so weit ist, haben die "Men in Purple", bei denen der frühere Nationalspieler seit Saisonbeginn die Offensive führt, am Samstag (18 Uhr) noch ihr letztes Duell in der Hauptrunde der German Football League (GFL) Süd vor sich, das sie ungern verlieren würden. Frankfurt Universe ist vor dem Heimspiel gegen die Marburg Mercenaries im Stadion am Bornheimer Hang allerdings der zweite Tabellenplatz und damit das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale am 21. September nicht mehr zu nehmen.

Gegen den Dritten aus Marburg gilt es dennoch eine Herausforderung zu bestehen. "Natürlich wollen wir gewinnen", sagt Griesheimer. Aber dabei nichts riskieren, was in den Playoffs zum Nachteil gereichen könnte. So wird der Offense-Chef ab der zweiten Hälfte auf jeden Fall seinen Back-up-Quarterback Moritz Johannknecht einsetzten und einige Trickspielzüge, die er sich zu nächtlicher Stunde erdacht hat, noch in der Tasche lassen.

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