Ein Bild aus unbeschwerteren Zeiten: Das Team des Tischfußballclub Florstadt. FOTO: PV
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Ein Bild aus unbeschwerteren Zeiten: Das Team des Tischfußballclub Florstadt. FOTO: PV

Tischfußball

Im Herzen der Heimat: Hier hat der Tischfußballclub Florstadt sein neues Vereinsheim

  • Erik Scharf
    vonErik Scharf
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Vor einem Jahr gründete sich der erste Tischfußball-Club der Wetterau. In den ersten Monaten war der TFC Florstadt aber noch ohne Vereinsheim. Das hat sich nun geändert. Die nächsten Ziele sind auch schon klar definiert.

Endlich sind sie da angekommen, wo sie hingehören. Im Herzen von Nieder-Florstadt, im Herzen des Heimatorts. Im Dezember 2019 gründeten ein Dutzend begeisterter Tischfußballer mit dem TFC Florstadt den ersten Wetterauer Tischfußball-Club. Was fehlte, war ein Vereinsheim.

Nach einigem Hin und Her bei der Suche ist der Vorstand nun fündig geworden. "Wir sind darauf aufmerksam geworden, dass der Ratskeller vor den Kegelbahnen im Bürgerhaus oft leer steht", erzählen Torsten Hubert (Vorsitzender), René Stübing (stellvertretender Vorsitzender und Sebastian Seckler (Kassenprüfer). Zügig stellte man den Kontakt zur Pächterin Mirela Turkic-Mustafi her, die von der Idee nicht lange überzeugt werden musste und der sie beim TFC sehr dankbar für die Unterstützung sind.

Seit August ist der Ratskeller nun die Heimat des ersten und bislang einzigen Wetterauer Tischfußballclubs, bis November wurde im Nieder-Florstädter Bürgerhaus wöchentlich gekickert - dann sorgten die verschärften Kontaktbeschränkungen auch hier für eine Zwangspause. Auch wenn die TFC-Mitglieder ihre neue Heimat deshalb momentan nicht nutzen dürfen, ist die Freude groß. "Wir haben in den ersten Wochen viele neue Gesichter begrüßen dürfen und mittlerweile bis zu 14 aktive Spieler", sagt Hubert.

Nun werden die nächsten Ziele in Angriff genommen. Drei Profi-Tische stehen im neuen Vereinsheim zur Verfügung, zwei aus privatem Besitz, einer wurde über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. "Wir benötigen aber noch einen vierten Tisch, um ein effektives Jugendtraining anbieten zu können", sagt Seckler.

Neben der Teilnahme am Ligabetrieb, der in dieser Saison der Pandemie zum Opfer gefallen ist, ist das Jugendtraining der zweite große Punkt auf der Agenda, der noch auf Erfüllung wartet. Wie ernsthaft sie beim TFC daran arbeiten, zeigt der Fakt, dass Seckler und Timo Welsch sogar einen Trainerlehrgang absolviert haben. Von Beginn an haben sie sich beim TFC auf die Fahne geschrieben, die Faszination des Kickerns weitergeben zu wollen und das Image des verrauchten Kneipensports zu widerlegen. "Die Faszination des Tischfußballs liegt in der Schnelligkeit und der Taktik. Die Lernkurve ist am Anfang gigantisch", sagt Seckler.

Wann wieder gekickert werden darf, ist ungewiss - wie so vieles in diesen Zeiten. Auf der Homepage des Vereins (www.tfc-florstadt.de) will der Vorstand darüber informieren, wann das Training wieder aufgenommen wird.

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