Basketball

Herbert kommt nicht zurück: Gleim bleibt

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(tim). Dreimal hat Gordon Herbert bei den Frankfurt Skyliners angeheuert. Eigentlich sollte der 61-jährige Kanadier im Sommer nach einjähriger Auszeit wieder an der Seitenlinie des Basketball-Bundesligisten stehen, doch daraus wird nichts. "Ich werde in der nächsten Saison nicht nach Frankfurt zurückkehren", sagte er der "Frankfurter Rundschau" am Montag.

Er wird stattdessen weiter das kanadische Nationalteam betreuen und parallel einen Job in Europa oder in der NBA annehmen. Zuletzt arbeitete er bei den Brooklyn Nets als Berater. Zu den Gründen, warum er trotz gültigen Vertrags nicht zurückkehrt, wollte Herbert nichts sagen.

"Wir hatten einen Vertrag für die kommende Saison, der davon abhängig war, ob Gordie die kanadische Nationalmannschaft trainiert oder nicht", sagte Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter der Skyliners. Ein paralleles Engagement als Klubtrainer und Nationaltrainer hatten sowohl Wöbke als auch Herbert ausgeschlossen, als dieser vor einem Jahr die Stelle als Trainer im Stab der kanadischen Nationalmannschaft antrat und den Vertrag mit den Skyliners ruhen ließ. Durch die Olympia-Verschiebung aufgrund der Coronavirus-Pandemie, konnte er sich noch nicht seinen Traum erfüllen, sein Land bei den Spielen in Japan zu coachen.

Die Pflöcke für die Zukunft haben die Skyliners auch schon eingeschlagen: "Wir haben entschieden, dass Sebastian Gleim auch nächste Saison unser Headcoach bleibt", stellte Wöbke klar. Der 35-Jährige, der vor sechs Jahren nach Frankfurt kam und zahlreiche Stationen im Nachwuchsbereich der Skyliners durchlaufen hat, hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Frankfurt. In der laufenden Saison hatte er mit zahlreichen Verletzungssorgen seines Teams zu kämpfen und kam mit den Skyliners nur auf sechs Siege in 21 Partien.

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