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Herbert kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

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Von: Redaktion

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Zum Abschluss des Jahres wartet ein Kurztrip auf Basketball-Bundesligist Gießen 46ers: Heute Abend (20.30 Uhr) geht es zu den Telekom Baskets Bonn. Mit einem Sieg ginge es sogar auf einen Playoff-Platz vor. Indes gastieren die Fraport Skyliners in Würzburg (19 Uhr).

Zum Abschluss des Jahres wartet ein Kurztrip auf Basketball-Bundesligist Gießen 46ers: Heute Abend (20.30 Uhr) geht es zu den Telekom Baskets Bonn. Mit einem Sieg ginge es sogar auf einen Playoff-Platz vor. Indes gastieren die Fraport Skyliners in Würzburg (19 Uhr).

Derzeit sind die 46ers noch punktgleich mit den Rheinländern, die auf dem achten Tabellenplatz rangieren. Bei einem Sieg heute (Telekom Dome Bonn/live auf telekomsport.de) würden die Teams die Plätze tauschen – zumindest bis Samstagabend, wenn Oldenburg wiederum vorbeiziehen könnte. Für einen versöhnlichen Jahresabschluss ist angesichts einer schlechtestenfalls ausgeglichenen Bilanz zu Silvester so oder so gesorgt.

Während Gießen schon am Dienstag spielte, mussten die Bonner am Mittwochabend bei Ludwigsburg antreten – und standen bei der 78:87-Niederlage schnell auf verlorenem Posten. Vor allem im Rebound waren die Schwaben den Rheinländern deutlich überlegen: 53 Bretter fischten sich die Ludwigsburger, davon überragende 26 offensive. Gute Voraussetzungen für die 46ers, das zweitbeste Rebound-Team der Liga nach den Barockstädtern. Neben den beiden Ex-Gießenern TJ DiLeo und Yorman Polas Bartolo konnten die Bonner mit Aufbauspieler Josh Mayo, Center Julian Gamble und Guard Konstantin Klein weitere Spieler aus der vergangenen Saison halten. Dazu stieß zuletzt noch Powerforward Tomislav Zubcic zu den Baskets: Der 2,12 Meter große Kroate, der als damaliges Toptalent 2008 beim legendären Vorbereitungsturnier in der Osthalle mit Barcelona, Zagreb und Banvit als Spieler von Cibona Zagreb teilnahm, ist mit 15,3 Punkten im Schnitt nach drei Spielen der beste Werfer der Bonner.

Für den Frankfurter Coach Gordon Herbert bedeuten Spiele in Würzburg eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Der Headcoach stand in der Saison 2000/2001 in Würzburg an der Seitenlinie und wechselte anschließend nach Frankfurt. Für die Skyliners hat in den letzten Spielen vor allem Tai Webster in Sachen Korbgefährlichkeit Verantwortung übernommen. In den letzten fünf Spielen erzielte der neuseeländische Rookie durchschnittlich 20,2 Punkte und verteilte zudem 6,0 Assists und griff sich 5,0 Rebounds. Entlastung soll zudem durch AJ English kommen, der bisher im Schnitt auf 10,7 Punkte kommt.

Die Fans werden bedauern, dass es am Freitag nicht zum Duell der beiden besten Korbjäger der BBL kommt, denn Frankfurts Phil Scrubb, mit 18,8 Punkten pro Partie bester Punktesammler, wird weiterhin nicht mitwirken können.

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