Henningsson verlässt Wetzlar

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(jl). Handball-Bundesligist HSG Wetzlar muss ab sofort auf die Dienste von Rückraumspieler Philip Henningsson verzichten. Der 26-Jährige hat die Verantwortlichen der Grün-Weißen um die Auflösung seines Arbeitsvertrags gebeten, um nach Schweden zurückkehren zu können. Dort wird sich Henningsson seinem Heimatklub IFK Kristianstad anschließen, wo er einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieben hat.

»Philip hat das Heimweh gepackt«, erläutert HSG-Geschäftsführer Björn Seipp unumwunden den Grund für den vorzeitigen Abschied des abwehrstarken Schweden. »Er ist während der Pandemie zu uns gewechselt und leider nie richtig heimisch geworden, was neben seinem zurückhaltenden Naturell sicherlich auch den notwendigen Corona-Restriktionen geschuldet ist. Nach Rücksprache mit den Trainern und intensiver Abwägung haben wir nunmehr seiner Bitte entsprochen und mit Kristianstad eine Einigung über einen sofortigen Wechsel erzielt. Glücklich sind wir über Philips vorzeitigen Abgang aber trotzdem nicht«, so Seipp.

Die Lücke, die Henningsson bei den Grün-Weißen hinterlässt, soll laut Seipp zunächst einmal über das Kollektiv geschlossen werden. »Die Trainer haben bereits konkrete Pläne, wie wir das intern lösen können. Trotzdem werden wir auch den Transfermarkt im Blick behalten«, so der HSG-Geschäftsführer.

Ein vorgezogener Wechsel von Hendrik Wagner vom Zweitligisten Eulen Ludwigshafen ist derzeit dennoch kein Thema. Dies bekräftigte Björn Seipp auf Nachfrage. Den talentierten Rückraumspieler haben die Grün-Weißen bereits ab 1. Juli 2022 unter Vertrag genommen. Positionell würde er optimal die durch den Henningsson-Abgang entstandene Lücke schließen.

Die Wetzlarer sind heute beim Linden Cup im Einsatz und spielen ab 20.15 Uhr gegen die MT Melsungen.

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